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Claudio Pizarro, Davy Klaassen und Florian Kainz trugen sich beim 5:1 gegen Weiche Flensburg in die Torschützenliste ein.

Nur wenig Probleme mit Regionalligist Flensburg

5:1 - Werder marschiert ins Achtelfinale

Lübeck - Es bleibt dabei: Gegen Viertligisten setzt sich der SV Werder Bremen im DFB-Pokal immer durch – also auch im 14. Duell. Der Bundesligist erreichte am Mittwochabend mit einem hochverdienten 5:1 (3:1)-Erfolg gegen den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 das Achtelfinale im nächsten Jahr.

Die Bremer Tore erzielten Claudio Pizarro (8.), Florian Kainz (37.), Davy Klaassen (43., Foulelfmeter) und Martin Harnik (76. und 80.). Ilidio Pastor Santos (27.) hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich und damit zumindest für etwas Spannung gesorgt. Die nächste Runde wird am Sonntag ausgelost.

Werder-Coach Florian Kohfeldt hatte mit seiner Aufstellung ziemlich überrascht. Kapitän Max Kruse saß nur auf der Bank, wurde er etwa geschont? „Nein“, sagte Kohfeldt vor dem Spiel und erklärte: „Max hat gegen Leverkusen einen Schlag auf den Oberschenkel abbekommen, er hätte nicht 90 Minuten spielen können, stellt sich aber zur Verfügung, falls es wider Erwarten eng werden sollte.“

Für Kruse stand Claudio Pizarro in der Startelf, an seiner Seite stürmten Florian Kainz und Johannes Eggestein. Letzterer durfte damit erstmals in einem Pflichtspiel bei den Werder-Profis mit seinem Bruder Max beginnen. Der bildete das Mittelfeld mit Nuri Sahin und Davy Klaassen, der die Kapitänsbinde trug. Nach dem missglückten Dreierketten-Versuch gegen Leverkusen bestand die Abwehr wieder aus vier Spielern, dabei durfte Marco Friedl trotz seines schwachen Auftritts am Sonntag den verletzten Niklas Moisander ersetzen.

Florian Kainz mit einem Hammer-Schuss

Flensburg begann vor 8.637 Zuschauern extrem ängstlich – fast so wie ein Kreisligist in einem Test gegen eine Profi-Mannschaft. Vielleicht lag es auch daran, dass es kein echtes Heimspiel für Weiche war. Wegen Problemen mit dem Flutlicht musste Flensburg auf das Heimrecht verzichten und nach Lübeck ausweichen. Das nutzte Werder schnell aus: Nach einem Pfostenschuss von Theodor Gebre Selassie staubte Claudio Pizarro zum 1:0 ab (8.). Johannes Eggestein hatte die Szene mit einem genialen Pass eingeleitet.

Alles deutete für auf eine klare Angelegenheit hin, bis die Werder-Abwehr plötzlich kollektiv schlief und Ilidio Pastor Santos – wie passend am Reformationstag – den Ausgleich erzielte (27.). Dessen Hereingabe landete tatsächlich im Tor. Klaassen hatte ihn nicht gestört, Friedl seinen Gegenspieler Christian Jürgensen laufen lassen, der dann Keeper Jiri Pavlenka irritierte und damit schlecht aussehen ließ.

Fotostrecke: Werder schießt sich in die nächste Pokalrunde

Werder Bremen gegen Weiche Flensburg.
Werder Bremen gegen Weiche Flensburg.  © gumzmedia
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Werder wirkte schon ein wenig geschockt, Flensburg dafür umso mutiger. Doch nach zehn Minuten war dieser Spuk an Halloween schon wieder vorbei, weil Kainz den Hammer auspackte und die Kugel aus 22 Metern zum 2:1 in die Maschen drosch (37.). Was für ein schönes und auch wichtiges Tor. Es kam sogar noch besser für die Grün-Weißen: Der starke Johannes Eggestein wurde im Strafraum von Jannick Ostermann gelegt, Klaassen nutzte den fälligen Elfmeter zum 3:1 (43.). Der Favorit war wieder klar auf Achtelfinal-Kurs.

Marti Harnik trifft doppelt für Werder

Nach dem Wechsel passierte lange Zeit nicht wirklich viel. Werder verwaltete den Vorsprung geschickt, während sich Flensburg vergeblich bemühte, sich echte Chancen zu erarbeiten. Patrick Thomsen verfehlte einmal knapp das Ziel, das war es (55.). Auf der anderen Seite machte es der eingewechselte Martin Harnik besser, vollstreckte cool zum 4:1 (76.). Bemerkenswert: Die Eggesteins hatten im Doppelpass das Tor vorbereitet, als Letzter war dabei Maximilian am Ball gewesen.

So munter ging es weiter, sehr zur Freude der über 5.500 Werder-Fans. Flanke Kainz, Kopfball Harnik – 5:1. Kohfeldt hatte von seiner Mannschaft nach dem 2:6-Heimdebakel in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen als angemessene Reaktion einen souveränen Sieg gefordert und ihn auch bekommen.

Werder: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Friedl, Augustinsson - M. Eggestein (79. Möhwald), Sahin, Klaassen - J. Eggestein (77. Rashica), Pizarro (66. Harnik), Kainz.

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