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Was hat er sich nur dabei gedacht? Der Linksverteidiger schenkte den Frankfurtern mit seinem völlig unnötigen Handspiel im Strafraum den Elfmeter zum 2:2.

Nach Handspiel gegen Eintracht Frankfurt 

Harnik verteidigt Augustinsson

Bremen – Es war der Moment, als 42.100 Zuschauer im Weserstadion in einen Zustand zwischen grenzenlosem Staunen und fassungslosem Entsetzen versetzt wurden.

Wodurch? Durch ein Handspiel von Ludwig Augustinsson, das Eintracht Frankfurt einen Elfmeter bescherte und Werder Bremen beim 2:2 die Führung und letztlich auch den Sieg kostete. Augustinsson hatte am Boden liegend den Ball mit dem linken Arm gestoppt – und das sah dermaßen seltsam aus, dass man sich fragen musste, was er sich dabei nur gedacht hatte. Die Vorwürfe an den Schweden waren schnell formuliert, doch am Tag danach sprang Stürmer Martin Harnik dem Linksverteidiger zur Seite, verteidigte ihn vehement.

Martin Harnik spielte Eintracht-Keeper Trapp clever aus und netzte zum 2:1.

„Er muss sich nicht entschuldigen, und es war auch keine Dummheit“, meinte Harnik und schilderte die Aktion aus seiner Sicht: „Für mich sah es so aus, dass sich Ludde in dem Moment abstützen will, um wieder aufzustehen. Und in dieser Aufstützbewegung rollt ihm der Ball unter die Hand. Er wollte den Ball nicht festhalten oder blockieren. es war einfach nur Pech. Da macht ihm auch niemand einen Vorwurf.“

An der Berechtigung des Strafstoßes, den Frankfurts Sebastien Haller sicher verwandelte, gab es jedoch keinen Zweifel. „Ein klares Handspiel, ein klarer Elfmeter“, urteilte Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

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