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Maximilian Eggestein (2.v.l.) bejubelt mit Max Kruse und Co. einen seiner Treffer gegen Schalke 04.

Nach 2:0-Sieg gegen Schalke 04

Eggestein entschuldigt sich für seinen Doppelpack

Gelsenkirchen - Gegen Nürnberg hatte er es das erste Mal gemacht – rumms! Gegen Augsburg dann nochmal – rumms! Und als ob es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die ersten beiden Male keine Zufälle waren, machte er es gegen Schalke 04 gleich noch zweimal – doppelrumms! Maximilian Eggestein ist der neue Torjäger bei Werder Bremen – und besonders gerne trifft er aus der Distanz.

„Seine Weitschüsse sind im Moment eine Waffe für uns“, adelte ihn Kapitän Max Kruse nach dem 2:0-Sieg gegen Schalke 04. „Heute gibt’s auch gerne mal ein Sonderlob“, freute sich Trainer Florian Kohfeldt für seinen Musterschüler. Gegner Naldo befand das erste Tor für „eiskalt und clever“. Und Eggestein selbst? Der lässt es zwar auf dem Platz krachen, abseits des Rasens aber schlägt er trotz bereits vier Saisontoren weiter die ganz bescheidenen Töne an.

„Es ist schön, dass mir auch mein erster Doppelpack gegen Schalke gelungen ist“, sagte der 21-Jährige, der vor anderthalb Jahren gegen die Königsblauen sein erstes Bundesliga-Tor überhaupt erzielt hatte. „Viel wichtiger ist natürlich der Sieg. Es freut mich einfach, dass ich der Mannschaft helfen konnte.“

Fotostrecke: Eggestein-Show auf Schalke

Werder Bremen gegen FC Schalke 04.
Werder Bremen gegen FC Schalke 04. © gumzmedia
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Kurz vor der Pause hatte Eggestein gegen Schalke das erste Mal zugeschlagen. Max Kruse habe den Ball „super rübergelegt“, dann habe er ihn mit dem rechten Fuß „gut getroffen“ – aus gut 20 Metern landete der Ball im Netz (43.). „Ich habe in Augsburg und gegen Nürnberg getroffen, da kriegt man natürlich auch ein bisschen Selbstvertrauen“, erklärte der Mittelfeldspieler. „Ich habe auch viele Torschüsse trainiert.“

Beim zweiten Mal traf er zwar von innerhalb des Strafraums, weniger sehenswert war der Schlenzer ins lange Eck aber nicht (66.). Theodor Gebre Selassie habe ihm ein „super Kommando“ gegeben, Eggestein ließ sich ein Stück fallen, bekam den Ball – „dann ist er mir mit links abgerutscht“, sagte der Torschütze nach dem Spiel mit einem Schmunzeln.

Eggestein entschuldigt sich bei Nübel

Ein Treffer mit rechts, einer mit links – Eggestein gelingt zurzeit einfach ganz viel. Und trotz aller Freude hatte er nach dem Spiel gegen Schalke das Bedürfnis, sich für seinen Doppelpack zu entschuldigen. Zumindest bei einem Mann: Alexander Nübel.

Der Schalker Torhüter war erst kurz vor Anpfiff für Stammkeeper Ralf Fährmann eingesprungen, der sich beim Aufwärmen an der Leiste verletzt hatte. Unter der Woche waren Eggestein und Nübel noch gemeinsam bei der U21-Nationalmannschaft gewesen. „Wir haben miteinander gesprochen, ich habe mich entschuldigt“, sagte Eggestein nach dem Spiel. „Es ist für ihn natürlich auch nicht ganz schön, aber ich glaube, bei beiden Gegentoren war er machtlos.“ Und da grinste Eggestein dann nochmal ganz breit und freute sich doch – über Rumms Nummer drei und Rumms Nummer vier.

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