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Werder-Profi Milos Veljkovic zeigte sich einen Tag nach der 2:6-Niederlage gegen Bayer Leverkusen sehr selbstkritisch.

Werder-Profi blickt auf Flensburg

Veljkovic nach der Analyse: „Wir müssen eine Reaktion zeigen“

Bremen - Werder-Profi Milos Veljkovic sah am Dienstagmorgen noch ziemlich mitgenommen aus. Das lag aber nicht nur an der mentalen und körperlichen Strapaze der 2:6-Pleite gegen Bayer Leverkusen am Abend zuvor, sondern auch an der Videoanalyse direkt vor dem Medientermin.

Die Bilder waren nämlich alles andere als angenehm gewesen. Dennoch hatte Coach Florian Kohfeldt offenbar einigermaßen warme Worte für die Mannschaft gefunden – und so behauptete Veljkovic: „Wir werden unser Selbstvertrauen nicht verlieren, wir werden mutig weiterspielen.“

Der Innenverteidiger setzte damit den Kurs seines Trainers fort. Kohfeldt hatte schon nach der deftigen Niederlage versprochen: „Das wird uns nicht verunsichern.“ Das impfte er nun auch seinen Spielern ein. Das dürfte für die nächsten Wochen entscheidend sein. Weicht Werder nun zurück, traut sich nicht mehr den gewünschten Offensivfußball zu spielen, dann könnte das Team tatsächlich in eine gefährliche Abwärtsspirale geraten. Da wird sofort gegengesteuert. „Wir gehen keinen Schritt zurück“, betonte Veljkovic: „Wir werden weiterhin mutig sein.“

Veljkovic selbstkritisch: „Wir haben klare Fehler gemacht“

Dabei zeigte sich der serbische Nationalspieler sehr selbstkritisch. „Wir haben Fehler gemacht“, sagte er: „Ich trage da auch eine Verantwortung.“ Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Niklas Moisander hätte er noch stärker dessen Chefrolle übernehmen müssen. Aber auch Veljkovic war an diesem schwarzen Sonntag nicht in der gewohnten Verfassung. Lag es womöglich am veränderten System, an der Dreierkette, die in Sebastian Langkamp und Marco Friedl aus gleich zwei Spielern bestand, die nicht zum Stammpersonal zählen? Waren da Abstimmungsprobleme nicht programmiert?

„Nein“, hielt Veljkovic umgehend dagegen: „Das System war nicht das Thema, sondern die Kommunikation. Nachrücken, Zuordnen, Konterabsicherung – das war alles nicht so da wie sonst. Da haben wir klare Fehler gemacht.“ Das galt vor allem für seinen Abwehrkollegen Friedl. Doch auf Einzelkritik hatte Veljkovic keine Lust: „Wir gewinnen und verlieren zusammen, das zeichnet uns aus.“ Er wollte auch den Ausfall von Moisander nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Natürlich ist er sehr wichtig, aber wir müssen es trotzdem besser lösen.“

Veljkovic ist dabei heilfroh, dass schon am Mittwoch das nächste Spiel ansteht, DFB-Pokal, zweite Runde in Lübeck gegen den Regionalligisten Weiche Flensburg (18.30 Uhr). „Da müssen wir eine Reaktion zeigen“, forderte der Serbe und nicht nur das: „Wir müssen die Partie wie ein Bundesligaspiel angehen.“

Die Devise: Jetzt bloß nicht den nächsten Niederschlag kassieren. Denn irgendwann ist auch das größte Selbstvertrauen mal aufgebraucht, dann beginnen die Zweifel. Das wollen Veljkovic und Co. auf jeden Fall vermeiden.

Fotostrecke: Bellarabi, Havertz und Co. spielen Werder schwindelig

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen © gumzmedia
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Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen © dpa
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