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Florian Kainz darf sich wieder Hoffnungen auf einen Platz in der Werder-Startelf machen.

Werder gegen Augsburg

Mögliche Aufstellung: Kainz ist der Favorit – oder Rücksicht auf Rashica?

Bremen - Was hat sich Florian Kohfeldt für Augsburg ausgedacht? Setzt der Werder-Coach auf Bewährtes oder stellt er nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Nürnberg um?

Einen Wechsel in der Startelf muss er zwangsläufig vornehmen: Yuya Osako fällt mit Magen-Darm-Problemen aus. Das könnte Martin Harnik helfen. Nach seiner durchwachsenen Leistung gegen Nürnberg war damit gerechnet worden, dass er für einen schnellen Außenstürmer weichen muss. Jetzt dürfte der 31-Jährige im Team bleiben. Aber wer darf für Osako ran? Sehr wahrscheinlich Florian Kainz.

Der Österreicher hat es einfach mal wieder verdient, sich beweisen zu dürfen. Zumal Milot Rashica nach seiner Einwechslung am Sonntag überhaupt kein Glück hatte. Vielleicht schenkt ihm Kohfeldt aber genau deshalb das Vertrauen, um ihm den Rücken zu stärken. Beim Abschlusstraining bildete Rashica jedenfalls im Spiel eine Sturmreihe mit Max Kruse und – Achtung – Claudio Pizarro. Nun ist das im letzten Training vor einem Bundesliga-Spiel immer so eine Sache. Thomas Schaaf hat früher seine Karten sehr oft offen auf den Platz gelegt, Kohfeldt ist dafür eher weniger bekannt.

Möhwald darf auf ersten Bundesliga-Einsatz hoffen

Der aktuelle Chefcoach mischt lieber durch. So wie in der Abwehr. Die beiden Innenverteidiger Niklas Moisander und Milos Veljkovic spielten in verschiedenen Teams. In Augsburg werden sie Seite an Seite verteidigen – flankiert von Ludwig Augustinsson und Theodor Gebre Selassie. Auch im Mittelfeld dürfte es keine Veränderungen geben, da bleiben Philipp Bargfrede, Maximilian Eggestein und Davy Klaassen gesetzt. Neuzugang Nuri Sahin muss sich weiter gedulden. Am Dienstag im Heimspiel gegen Berlin dürfte er dann seine Startelf-Premiere feiern.

Auf einen Einsatz in Augsburg darf erstmals seit zwei Partien auf der Tribüne Kevin Möhwald hoffen, der es nach dem Osako-Ausfall in den 18er-Kader geschafft hat. Felix Beijmo ist sogar zum ersten Mal mit den Profis bei einem Bundesliga-Spiel, aber nur als Nummer 19. Der Schwede wurde für den Fall mitgenommen, dass ein weiterer Spieler Magen-Darm-Probleme bekommen sollte.

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