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Nuri Sahin (am Ball) könnte gegen seinen Ex-Club Borussia Dortmund eine zentrale Rolle in Werders Startformation einnehmen.

Vor Werder-Spiel gegen den BVB

Mögliche Aufstellung: Gibt Sahin den Quarterback?

Bremen - Es wird für ihn ein ganz besonderes Spiel - gut möglich, dass es Nuri Sahin am Samstagabend auch in ganz besonderer Rolle erlebt. Bei seiner ersten Rückkehr zu seinem Herzensclub Borussia Dortmund könnte der 30-Jährige zur Schlüsselfigur in Werders Spielaufbau werden - und zwar als zentraler Mann in einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette.

Zumindest gibt es einige Argumente, die für diese taktische Variante sprechen. Während Werders letztem Gastspiel beim BVB (die Bremer gewannen im Dezember 2017 mit 2:1) hatte sich Kohfeldt bereits für eine Abwehrreihe mit drei Innenverteidigern entschieden, Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede agierte damals in deren Zentrum, kurbelte den Spielaufbau mit an und sorgte hinten für zusätzliche Sicherheit. 

Umstellung auf Dreierkette?

Das brachte ihm später den Spitznamen „Franz“ in Anlehnung an den ewigen Libero Franz Beckenbauer ein. Da Bargfrede verletzungsbedingt nicht zur Verfügung steht, könnte Sahin nun seine Rolle übernehmen und im Stile eines Quarterbacks die Fäden ziehen.

Ein genereller Vorteil der Dreier/Fünferkette ist die zusätzliche Stabilität, die sie in der Defensive verspricht. Gegen Dortmunds Tempofußballer sicher kein schlechter Ansatz. Es ist jedenfalls nicht davon auszugehen, dass Werder-Trainer Florian Kohfeldt seine Mannschaft ähnlich offensiv ausgerichtet auf den Platz schickt wie zuletzt im Heimspiel gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (in dem Werder mit Viererkette begann).

Sollte sich Kohfeldt für die Dreierkette entscheiden, dürften Niklas Moisander (mit Sicherheit) und Sebastian Langkamp (sehr wahrscheinlich) an der Seite von Sahin auflaufen. Die Halbpositionen würden an Theodor Gebre Selassie (rechts) und Ludwig Augustinsson (links) gehen, der Platz im defensiven Mittelfeld an Maximilian Eggestein. 

Als Achter davor ist Davy Klaassen gesetzt, daneben hat Kohfeldt die Wahl zwischen dem zuletzt starken Kevin Möhwald und Rückkehrer Yuya Osako. Im Bremer Sturm beginnt Max Kruse. An seiner Seite hat Milot Rashica die größten Chancen auf einen Startelf-Einsatz. Weil Johannes Eggestein nach seiner Erkältung noch nicht wieder fit ist und ausfällt, sitzt Josh Sargent auf der Bank.

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