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Rudi Assauer verstarb am vergangenen Donnerstag im Alter von 74 Jahren.

Heimspiel gegen den FC Augsburg

Nach Assauers Tod: Werder verzichtet auf Trauerflor

Nach dem Tod von Manager-Legende Rudi Assauer verzichtet Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Augsburg auf jegliche Art der Trauerbekundung.

„Vor und während des Spiels wird es nichts geben“, erklärte Werder-Sportchef Frank Baumann am Freitag. „Wir haben auf unserer Homepage einen Nachruf veröffentlicht und Rudi Assauer damit unseren Respekt erwiesen. Außerdem werden wir selbstverständlich bei der Trauerfeier dabei sein.“ Doch im Stadion wird der Verein seinem ehemaligen Spieler, Manager und Interimstrainer - Assauer war von 1970 bis 1981 ein Werderaner - nicht öffentlich gedenken.

Nach seiner Bremer Zeit wurde Assauer beim FC Schalke zur Manager-Legende. Anders als der SV Werder hat der Schalker Erzrivale Borussia Dortmund am Samstag im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim im Stadion mit einem Trauerflor und einer Schweigeminute an den am Mittwoch verstorbenen Assauer erinnert. Assauer hatte von 1964 bis 1970 beim BVB gespielt.

(han)

Update: Die Bremer Geschäftsführer haben ihre Meinung geändert: Werder spielt gegen Augsburg doch mit Trauerflor.

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