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„Wir sind noch keine Spitzenmannschaft“, sagte Werder-Sportchef Frank Baumann nach dem 2:0-Erfolg über Schalke 04.

Kohfeldt: „Wir sind noch nicht so weit“

Oben festgesetzt, aber trotzdem nicht spitze?

Gelsenkirchen/Bremen - Aufgabe: Definiere Spitzenteam! Reicht nach einem knappen Viertel der Saison ein Platz in den Top 3, um ein Spitzenteam zu sein? Wenn ja, dann ist Werder Bremen (wieder) eins. So ist es aber nicht, meint Sportchef Frank Baumann.

„Es ist schön, dass wir uns jetzt oben ein bisschen festgesetzt haben“, sagt er zwar, aber um zu den Großen der Liga gezählt werden zu dürfen, braucht es mehr als nur acht Spieltage. „Wir sind noch keine Spitzenmannschaft. Erst wenn wir über Jahre dieses Niveau halten, kann man sagen, dass wir in der Spitze angekommen sind“, erklärt der 42-Jährige.

Kader für Champions-League-Ambitionen?

Es ist das Understatement eines Mannes, der es schon anders erlebt hat. 2003 kam Werder zwar nicht von ganz so weit unten, startete aber auch als Nobody in die Saison, gewann am Ende das Double und blieb über Jahre in der Bundesliga-Spitze. Lerne: Es kann kann auch ganz schnell gehen.

Trainer Florian Kohfeldt hatte vor dem Spiel auf Schalke noch doziert, dass der Gegner einen Kader auf Champions-League-Niveau besitze und Werder deshalb nur der Außenseiter sei. Nun hat der Außenseiter gewonnen, weshalb sich schlussfolgern ließe, dass auch der Bremer Kader Champions-League-Ambitionen rechtfertigt.

Fotostrecke: Eggestein-Show auf Schalke

Werder Bremen gegen FC Schalke 04.
Werder Bremen gegen FC Schalke 04. © gumzmedia
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Vielleicht nickt Kohfeldt diesen Gedanken innerlich sogar ab, doch nach außen vertritt auch er den „Alles-noch-viel-zu-früh“-Standpunkt: „Wir sind noch nicht so weit, über einen Champions-League-Kader zu verfügen. Da muss man ganz ehrlich sein.“ Und überhaupt: Zwischenzeugnisse bringen nichts. „Wenn wir am Saisonende immer noch oben stehen, können wir die Saison bewerten“, meint er.

Taktik-Analyse zum Schalke-Spiel: Werder besteht die Reifeprüfung

Ganz so lange möchte Davy Klaassen indes nicht warten. Eine Standortbestimmung sei auch schon „nach der Hinrunde“ möglich: „Dann haben wir gegen jeden Gegner gespielt.“ Und mit dem Begriff Spitzenteam geht der Holländer auch nicht ganz so zimperlich um wie seine Vorgesetzten. Also nochmal: Definiere Spitzenteam! Klaassen: „Das Team muss gut Fußball spielen und einen klaren Plan haben, das ist sehr wichtig. Dabei müssen alle Spieler ein Ziel haben, und ich glaube, dass wir das haben.“

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