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Werders Linksverteidiger Ludwig Augustinsson musste gegen Frankfurt früh ausgewechselt werden.

Nach Frankfurt - vor Hannover

Ohne Moisander, ohne Augustinsson: Die Viererkette zerbröselt

Bremen - Seit fünf Spielen ungeschlagen! Dass Werder Bremen auf diese Serie verweisen kann, liegt auch an der Bremer Abwehr.

Die hat in diesen fünf Spielen im Schnitt genau nur ein Gegentor pro Partie kassiert – das reicht der starken Offensive, um mit eigenen Toren Punkt auf Punkt zu häufen. Doch vor dem Auswärtsspiel bei Hannover 96 zerbröselt den Bremern plötzlich die eigene Viererkette.

Abwehrchef Niklas Moisander fällt mit einer Gelbsperre definitiv aus, Linksverteidiger Ludwig Augustinsson wird vermutlich ebenfalls fehlen. Der Schwede musste beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt mit muskulären Problemen im Oberschenkel früh ausgewechselt werden. Prognose? Trainer Florian Kohfeldt sagt es so: „Von einem Einsatz am Freitag bis zu einer Pause von zwei, drei Wochen ist noch alles möglich. Wir müssen die weiteren Untersuchungen abwarten.“

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Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt
Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt © dpa
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Aber wer Augustinssons Vorgeschichte kennt, darf vermuten, dass Kohfeldt in den nächsten Tagen verkünden wird, dass bei dem Schweden kein Risiko eingegangen werden soll und er nicht spielen wird. Denn Augustinsson hatte während der Länderspielpause bereits die Testspiele mit der schwedischen Nationalmannschaft wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel sausen lassen. Gegen Frankfurt spielte er dann trotzdem. Bis es wieder zwickte. Es sei zwar der gleiche Oberschenkel, der die Beschwerden bereite, aber nicht dieselbe Stelle, teilte Kohfeldt mit.

Bis Freitag wird die Zeit für Augustinsson auf jeden Fall knapp. Die kurze Woche wird der Trainer also nutzen müssen, um die Viererkette personell neu zu bestücken. Moisander könne grundsätzlich zwar „nicht ersetzt“ werden, dafür sei er zu wichtig. Für ein Spiel „können wir seinen Ausfall aber auffangen“, so Kohfeldt. Erster Anwärter darauf ist natürlich Sebastian Langkamp. Die Erfahrung aus 157 Bundesliga-Spielen sowie sein gelungener Auftritt als Veljkovic-Vertreter gegen den FC Augsburg vor zwei Wochen sprechen für den 30-Jährigen. Dieser Wechsel, so sieht es Mittelfeldspieler Thomas Delaney, „wird kein Problem für uns“.

Baumann über Friedl: „Können ihn jederzeit reinschmeißen“

Und links? Gegen Frankfurt kam Marco Friedl (20) für Augustinsson und erledigte seine Sache zufriedenstellend. Jedenfalls listeten sich keine Gründe auf, die Bayern-Leihgabe gegen Hannover nicht bringen zu können. Sportchef Frank Baumann: „Marco ist kalt in ein sehr kompliziertes Spiel gekommen. Er hat sich aber gut eingefunden – und das obwohl er am Anfang ein, zwei unglückliche Situationen hatte. Er hat sich dann aber gesteigert und hat bewiesen, dass wir ihn jederzeit reinschmeißen können.“

Also: Für zwei Probleme gibt es zwei Lösungen. Oder, Florian Kohfeldt? „Wir können“, sagt der Trainer mit einem verschmitzten Grinsen, „auch ein ganz anderes System spielen. Ich will jetzt nicht zu viel verraten...“

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