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Philipp Bargfrede hat das Abschlusstraining verpasst und wird Werder Bremen gegen Schalke 04 nicht zur Verfügung stehen.

Bittere Nachrichten vom Abschlusstraining

Bargfrede und Harnik fallen gegen Schalke aus

Bremen - Auf eine bittere Nachricht folgt eine zweite: Neben Philipp Bargfrede muss Werder Bremen am Samstag im Auswärtsspiel bei Schalke 04 (18.30 Uhr) auch auf Martin Harnik verzichten.

Update (15.30 Uhr):

Harnik ist am Freitag nicht mit in den Mannschaftsbus Richtung Gelsenkirchen gestiegen. Damit verpasst der Stürmer nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg auch die Partie gegen Schalke. Dabei hatte zuletzt viel dafür gesprochen, dass Harnik wieder fit ist.

Der 31-Jährige leidet an muskulären Problemen aufgrund eines Beckenschiefstands, war unter der Woche aber wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und hatte auch beim Abschlusstraining auf dem Platz gestanden.

Zur ursprünglichen Meldung:

Das ist ganz bitter für Werder! Philipp Bargfrede fällt am Samstag für das Auswärtsspiel gegen Schalke 04 (18.30 Uhr) verletzt aus. Das bestätigte Werder-Trainer Florian Kohfeldt am Rande des Abschlusstrainings am Freitag, das Bargfrede verpasst hatte.

Der Mittelfeldspieler hatte sich im Training am Donnerstag eine leichte Verletzung am Oberschenkel zugezogen. Am Freitag stand für Bargfrede noch eine MRT-Untersuchung auf dem Programm. Klar ist aber schon jetzt, dass er gegen Schalke nicht dabei sein wird.

Der Ausfall ist ein ziemlich schwerer Schlag für die Bremer. Bargfrede hatte sich zuletzt in Topform gezeigt und besonders vor der Länderspielpause beim 2:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg eine ganz starke Leistung geboten. Gerade gegen die körperlich sehr präsenten Schalker wäre Bargfrede für Werder eigentlich unverzichtbar gewesen.

Wie Werder den Ausfall taktisch auffangen will, wollte Kohfeldt freilich noch nicht verraten. Ziemlich sicher ist nun aber, dass Nuri Sahin den Platz im defensiven Mittelfeld einnehmen wird.

(csa/han)

Philipp Bargfrede: Seine Karriere in Bildern

Philipp Bargfrede ist ein echter Ur-Bremer. Seit 2004 spielt der Defensivmann schon für Werder. Mit dem Fußballspielen angefangen hatte er beim TuS 1906 Heeslingen. Seine Karriere in Bildern.
Philipp Bargfrede ist ein echter Ur-Bremer. Seit 2004 spielt der Defensivmann schon für Werder. Mit dem Fußballspielen angefangen hatte er beim TuS 1906 Heeslingen. Seine Karriere in Bildern. © Gumz
Im Alter von von 15 Jahren wechselte der defensive Mittelfeldspieler in die Jugendabteilung des SV Werder Bremen. Dort unterlief er die Teams von der U17 bis zur U19.
Im Alter von von 15 Jahren wechselte der defensive Mittelfeldspieler in die Jugendabteilung des SV Werder Bremen. Dort unterlief er die Teams von der U17 bis zur U19. © imago
2008 unterschrieb er bei den Grün-Weißen einen Profivertrag, kickte zunächst noch für die U23, absolvierte die Vorbereitung aber bereits unter Trainer Thomas Schaaf mit der ersten Mannschaft.
2008 unterschrieb er bei den Grün-Weißen einen Profivertrag, kickte zunächst noch für die U23, absolvierte die Vorbereitung aber bereits unter Trainer Thomas Schaaf mit der ersten Mannschaft. © imago
Sein Bundesliga-Debüt feierte er bei der 2:3-Auftaktniederlage gegen Eintracht Frankfurt am 8. August 2009. Bargfrede kam in der 74. Minute für Tim Borowksi ins Spiel.
Sein Bundesliga-Debüt feierte er bei der 2:3-Auftaktniederlage gegen Eintracht Frankfurt am 8. August 2009. Bargfrede kam in der 74. Minute für Tim Borowksi ins Spiel. © imago
Bis zum ersten Treffer im deutschen Fußball-Oberhaus musste sich Bargfrede aber lange gedulden. Erst am 14. Spieltag der Saison 2013/14 traf er - gegen die TSG Hoffenheim in der Nachspielzeit zum 4:4.
Bis zum ersten Treffer im deutschen Fußball-Oberhaus musste sich Bargfrede aber lange gedulden. Erst am 14. Spieltag der Saison 2013/14 traf er - gegen die TSG Hoffenheim in der Nachspielzeit zum 4:4. © imago
Apropros Hoffenheim: Die TSG ist Bargfredes absoluter Lieblingsgegner - zumindest was das Toreschießen betrifft. Viermal traf er bisher gegen Hoffenheim - so oft wie gegen keinen anderen Club.
Apropros Hoffenheim: Die TSG ist Bargfredes absoluter Lieblingsgegner - zumindest was das Toreschießen betrifft. Viermal traf er bisher gegen Hoffenheim - so oft wie gegen keinen anderen Club. © gumzmedia
In seiner Laufbahn musste der Fußballprofi allerdings auch viele Rückschläge hinnehmen. Bargfrede war schon öfter schwer verletzt. Immer wieder bereitete ihm sein Meniskus im Knie Probleme und zwang ihn zu langen Pausen.
In seiner Laufbahn musste der Fußballprofi allerdings auch viele Rückschläge hinnehmen. Bargfrede war schon öfter schwer verletzt. Immer wieder bereitete ihm sein Meniskus im Knie Probleme und zwang ihn zu langen Pausen. © imago
Doch der Mittelfeldspieler ist immer wieder stark zurückgekommen, war nach seinen Verletzungen prompt wieder bei 100 Prozent.
Doch der Mittelfeldspieler ist immer wieder stark zurückgekommen, war nach seinen Verletzungen prompt wieder bei 100 Prozent. © gumzmedia
Im März 2018 bestätigte Bargfrede gegenüber der DeichStube: „Ich bleibe bei Werder“.
Im März 2018 bestätigte Bargfrede gegenüber der DeichStube: „Ich bleibe bei Werder“. © gumzmedia

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