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Von Platz sechs auf acht gerutscht - und die Bayern zugelost bekommen: Das Rennen um Europa bleibt eng.

Kohfeldt: „Bis zum Ende eng“

Rückschläge im Rennen um Europa?

Mönchengladbach/Bremen – Der sonnige Tag am Niederrhein hatte durchaus das Potenzial, über ihn ein gar nicht so sonniges Urteil zu fällen. Immerhin waren Werder Bremen binnen zwei Stunden zwei Dinge widerfahren, die nicht zum Glücklichsein anregen.

Durch das 1:1 bei Borussia Mönchengladbach sackten die Bremer in der Bundesliga-Tabelle von Platz sechs auf Rang acht ab, und im DFB-Pokal wurde ihnen für das Halbfinale in Bayern München der dickste aller Brocken zugelost. 

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Zusammengenommen sind die Bremer Chancen, am Saisonende ein Platz im Europacup ergattert zu haben, folglich kleiner denn größer geworden. Aber wer nun glaubt, dass Auslosung und Remis bei den Bremer Fans im Borussia-Park zu schlechter Laune führten, irrt. Und zwar gewaltig. Der Werder-Block sang sich nach dem Abpfiff schon mal für den Pokal-Hit warm. „Zieht den Bayern die Lederhosen aus...“ 

Auf diese Weise, behauptete später Verteidiger Sebastian Langkamp, hätten dann auch die Profis erfahren, wer am 24. April der Pokalgegner sein wird. Ausgerechnet der Rekordpokalsieger und Rekordmeister, der gerade Borussia Dortmund mit 5:0 gedemütigt hatte, muss es sein. Ohne eine weitere Sternstunde wird der Bremer Traum vom Finaleinzug und Pokalsieg wohl im Halbfinale enden.

Hartes Restprogramm macht Sorgen

Vielleicht führt der Weg nach Europa doch leichter über die Liga? „Nein“, sagt Langkamp: „Im Pokal geht es schneller. Aber wir sind auch in der Liga noch dran und weiter in Schlagdistanz.“ Das harte Restprogramm macht aber Sorgen. Auch da gehören die Bayern noch zu den Gegnern – dazu weitere Großkaliber wie Borussia Dortmund, 1899 Hoffenheim, RB Leipzig. 

Bei Werder-Coach Florian Kohfeldt reicht es dennoch zu einem optimistischen Blick nach vorn: „Wir haben die Fähigkeit, all diese Mannschaften in Verlegenheit zu bringen und gegen sie auch gewinnen zu können.“ Und wenn sein Team immer seine Leistung abrufen sollte, dann bleibt das Rennen um Europa „bis zum Ende eng“.

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