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Wenn Werder Bremen bei Bayer 04 Leverkusen antritt, geht es immer ordentlich zur Sache.

Werder zu Gast in der BayArena

So liefen die letzten fünf Werder-Spiele in Leverkusen

Werder Bremen muss am 9. Spieltag bei Bayer 04 Leverkusen antreten. Anstoß ist am Samstagabend um 18.30 Uhr. Ein Rückblick auf die letzten fünf Partien bei der „Werkself“.

WennWerder Bremen auf Bayer Leverkusen trifft, sind Tore vorprogrammiert – in 90 Spielen zwischen den beiden Clubs fielen insgesamt 273 Treffer, also durchschnittlich drei pro Partie. Die Bilanz von Werder in Leverkusen ist leicht negativ – 13 Mal konnten die Grün-Weißen einen Sieg im Rheinland erringen, 18 Mal verlor das Team von der Weser (14 Unentschieden). Ein Rückblick auf die letzten fünf Werder-Gastspiele in Leverkusen.

Verfolgt das aktuelle Spiel von Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen im Live-Ticker der DeichStube!

Bundesliga – 17. März 2019: Leverkusen – Werder 1:3

Werder stellt Vereinsrekord ein - Max Kruse wird zum Matchwinner

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen – zwei Mannschaften, die für offensiven Fußball stehen. Und genau das sahen auch die Zuschauer am 26. Spieltag der vergangenen Saison. In der BayArena entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch zwischen den Anwärtern auf das internationale Geschäft. Nach feinem Zuspiel von Maxi Eggestein stellte Max Kruse in der 13. Spielminute auf 1:0 für Werder. Im 27. Spiel in Folge trafen die Grün-Weißen – das ist neuer Vereinsrekord. Noch vor dem Pausenpfiff legte Werder in Person von Milot Rashica nach (37.).

In der zweiten Hälfte gab es Chancen auf beiden Seiten. Zunächst wurde ein Havertz-Tor wegen eines vorangegangenen Handspiels aberkannt (55.), danach traf Nuri Sahin mit einem Freistoß nur den Querbalken (59.). Knapp 15 Minuten später machte es Leon Bailey auf der Gegenseite besser und erzielte den Anschluss (75.). In den letzten Minuten blieb Bayer vor dem Tor von Jiri Pavlenka zu harmlos, Werder-Kapitän Max Kruse machte in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer den Sack zu (90.+5.). Werder verbesserte sich auf Rang acht, Leverkusen stand weiterhin auf dem sechsten Platz – zwei Zähler vor dem Team von Trainer Florian Kohfeldt.

Tore: 0:1 Kruse (13.), 0:2 Rashica (37.), 1:2 Bailey (75.), 1:3 Kruse (90.+5.)

DFB-Pokal-Viertelfinale - 6. Februar 2018:  Leverkusen - Werder 4:2 n.V.

Früher Bremer Doppelschlag reicht nicht für den Halbfinal-Einzug

Die Bremer legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der vierten Spielminute gingen die Gäste durch einen Elfmeter von Max Kruse, der zuvor selbst gefoult worden war, mit 1:0 in Führung. Nachdem Pavlenka auf der Gegenseite einen Kopfball von Leo Bailey überragend hielt, kam es noch besser. Nach einer tollen Kombination über Zlatko Junuzovic und Kruse blieb Aron Johannsson vor Bernd Leno ganz cool und lupfte zum 2:0 für Werder ein (8.).Die Grün-Weißen hatten die Leverkusener Offensive bis zur 31. Spielminute gut im Griff. Dann hebelte die „Werkself“ das Bremer Pressing aus, sodass Julian Brandt am Ende nur noch einschieben musste. 

Brandt war es auch, der nach der Pause das 2:2 für Bayer erzielte (55.). Trotz Chancen auf beiden Seite ging es in die Verlängerung. Hier passierte bis zur 111. Spielminute nicht viel, ehe Karim Bellarabi die Gastgeber mit dem 3:2 erlöste. Kai Havertz machte in der Schlussphase den Deckel endgültig drauf (118.), sodass Werder nach einer guten Leistung im Viertelfinale ausschied.

Tore: 0:1 Kruse FE (4.), 0:2 Johannsson (8.), 1:2 ; 2:2 Brandt (31. und 55.), 3:2 Bellarabi (111.), 4:2 Havertz (118.)

Aron Johannsson (r.) bringt Werder im DFB-Pokal-Viertelfinale in der 8. Spielminute bereits mit 2:0 in Führung - am Ende verlieren die Bremer 2:4 nach Verlängerung und scheiden aus.

Bundesliga - 13. Dezember 2017: Leverkusen - Werder 1:0

Verdienter Sieg für die „Werkself“

Werder wollte nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund in Leverkusen für die nächste Überraschung sorgen. Doch die Gäste hatten von Beginn an Probleme im Spielaufbau und schafften und nicht, gefährlich vor das Tor der Leverkusener zu kommen. Anders die Gastgeber. In der 11. Spielminute setzte sich Leon Bailey auf dem linken Flügel gegen Theodor Gebre Selassie durch und fand in der Mitte Lucas Alario, der nach einem unglücklichen Klärungsversuch von Lamine Sané aus kurzer Distanz einschieben konnte. Auch in der Folge war Leverkusen die klar bessere Mannschaft, die es aber verpasste, weitere Treffer nachzulegen. So blieb Werder zwar bis zum Ende im Spiel, aber wirklich gefährlich kamen die Mannen von Trainer Florian Kohfeldt nicht vor das Tor. Am Ende setzte es eine verdiente 0:1-Niederlage, die dank Werder-Keeper Jiri Pavlenka und der Leverkusener Abschlussschwäche nicht höher ausfiel.

Tore: 1:0 Alario (11.)

Bundesliga - 10. März 2017: Leverkusen - Werder 1:1

Wiedwald hält Elfmeter in der Nachspielzeit

Werder begann selbstbewusst in der BayArena und spielte von Beginn an mutig nach vorne, doch das erste Tor des Abends schossen die Gastgeber. Nach einem Schuss von Julian Brandt aus gut 21 Metern, der an die Unterkante der Latte klatschte, war Kevin Volland zur Stelle und köpfte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Die Gäste ließen sich durch den frühen Rückstand nicht beeindrucken, schafften es aber zu selten zwingend vor das Tor zu kommen. 

Zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen geht es regelmäßig hoch her.

Nach der Pause drückte die „Werkself“ zunächst auf das 2:0, das Werder-Keeper Felix Wiedwald mit einer starken Fußabwehr verhinderte (49.).In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, ehe Werder mit der Einwechslung von Claudio Pizarro die Schlussoffensive einläutete. Der Peruaner war sofort im Spiel und traf wenige Augenblicke später zum 1:1 (79.), indem er einen Schuss von Robert Bauer mit dem Oberschenkel ins lange Eck abfälschte. Die Aktion des Spiels folgte aber erst in der Nachspielzeit: nach einem Foul von Maximilian Eggestein an Benjamin Henrichs gab es Elfmeter für Leverkusen. Werder-Keeper Felix Wiedwald hielt den schwach geschossenen Elfmeter von Ömer Toprak und wurde damit zum Held des Spiel. Direkt danach pfiff der Schiedsrichter ab.

Tore: 1:0 Volland (7.), 1:1 Pizarro (79.)

Bundesliga - 2. März 2016: Leverkusen - Werder 1:4

Pizarro führt Werder mit Dreierpack zum Sieg

Die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik begann richtig stark und ging bereits in der Anfangsphase in Führung. Fin Bartels schoss nach einem Freistoß von Zlatko Junuzovic aus 16 Metern das 1:0 für Werder (5.). In der zweiten Halbzeit folgte dann die große Show des Claudio Pizarro. Zunächst nahm der Peruaner einen Fehlpass von Roberto Hilbert auf, lief alleine auf Bayer-Keeper Bernd Leno zu und überwand diesen per Lupfer zum 2:0 (55.). Nach einem Foul an Zlatko Junuzovic im Strafraum entschied der Schiedsrichter zu recht auf Elfmeter für Werder.

Pizarro nahm sich der Sache an und verwandelte sicher zum 3:0 (65.). Auch das zwischenzeitliche Eigentor von Bremens Papy Djilobodji zum 1:3 (69.) brachte der „Werkself“ nicht den nötigen Schwung für die große Aufholjagd. So war es Claudio Pizarro vorbehalten, für den Schlusspunkt zu sorgen. In der 84. Spielminute setzte er sich am ersten Pfosten geschickt gegen Robbie Kruse durch und köpfte das 4:1 für Werder. Durch den Auswärtssieg in Leverkusen verließ Werder den Relegationsplatz.

Tore: 0:1 Bartels (5.), 0:2 ; 0:3 ; 1:4 Pizarro (55. / 65. / 84.), 1:3 Djilobodji ET (69.)

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Werder-Stürmer Claudio Pizarro führt die Bremer mit einem Dreierpack zum Auswärtssieg in der Bayarena - hier trifft der Peruaner per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 3:0.

Mehr News zu Werder Bremen

Vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Werder Bremen bangt Bayer Leverkusen um zwei Leistungsträger. Strittige Szene in der Nachspielzeit, aber es gab keinen Elfmeter für die Grün-Weißen - Werder Bremens großer Hand-Ärger in Leverkusen. Nachdem er den Fuß von Lucas Alario ins Gesicht bekam, legte sich Werder Bremens Ömer Toprak mit der Leverkusener Bank an – über den Streit mit den Ex-Kollegen. Nach dem 2:2 bei Bayer Leverkusen: Florian Kohfeldt hat als Trainer von Werder Bremen den 100. Punkt eingefahren und stürmt in weitere Statistik-Ranglisten.

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