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Nuri Sahin im Spiel gegen den FC Augsburg.

Dortmunder Neuzugang

Sahin auch auf der Bank „sehr wichtig“

Bremen - In Stuttgart hatten sie erstmals beide gemeinsam für Werder auf dem Platz gestanden, vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg entschied sich Trainer Florian Kohfeldt dann wieder für Philipp Bargfrede - und ließ Nuri Sahin abermals 90 Minuten lang auf der Bank.

„Das ist mit sehr schwer gefallen“, betonte Kohfeldt nach dem 2:0-Erfolg, „es war einfach das Gefühl, dass wir Bargi in der Balleroberung etwas mehr brauchen.“ In der Tat lieferte Bargfrede ein starkes Spiel als Sechser ab. Aber auch Sahin hatte ohne zu spielen großen Anteil am Erfolg, wie Kohfeldt erklärte.

Bargfrede trug mit Einsatz und Passsicherheit maßgeblich dazu bei, dass Werder über weite Strecken die Kontrolle im Mittelfeld hatte. Ein echter Leader gegen den VfL Wolfsburg.

„Nuri hat vor dem Spiel in der Kabine zur Mannschaft gesprochen. Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, weil er einfach dieses Gespür dafür hat, was eine Mannschaft in gewissen Situationen braucht“, berichtete der Coach, der in der Woche vor dem Spiel viele Gespräche mit Sahin geführt hatte. Natürlich weiß Kohfeldt, dass es für Diskussionen sorgt, wenn er den namhaften Neuzugang aus Dortmund nicht spielen lässt. Er scheint mit Sahin aber eine Wellenlänge gefunden zu haben, auf der sich solche Entscheidungen problemlos vermitteln lassen.

„Ich habe in dieser Woche wieder sehr viel über Nuri gelernt“, sagte der Trainer und ließ offen, was genau damit gemeint war. Deutlich wurde nur, dass es etwas Positives gewesen sein muss. „Das Spiel hat es in meinen Augen leider nicht hergegeben, ihn einzuwechseln“, sagte Kohfeldt noch, „auch wenn ich es gerne gemacht hätte, um Nuri zu zeigen, wie wichtig er für uns ist.“

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