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Spielt Abwehrhüne Langkamp wider Erwarten doch gegen Schalke?

Kohfeldts Gedankenspiele

Langkamp gegen die Langen?

Bremen - Versprechen brechen oder Versprechen halten? Nachdem Milos Veljkovic sich im Spiel beim VfB Stuttgart (1:2) eine Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte, zögerte Werder-Trainer Florian Kohfeldt keinen Moment. „Gegen Schalke spielt er wieder.“

Das klang unmissverständlich. Doch weil Sebastian Langkamp als Vertreter gegen den VfL Wolfsburg (2:0) überzeugte und er mit seinen 1,91 Meter auch gegen die langen Kerle von Schalke 04 (Naldo/1,98 Meter und Salif Sane/1,96 Meter) bei Standardsituationen ganz gut zu gebrauchen wäre, stellt sich schon die Frage: Vielleicht doch wieder mit Langkamp? 

Kohfeldt macht es, wie er es immer macht: Er hält alles für möglich. „Schalke erzeugt bei Standardsituationen eine große Gefahr. Vielleicht macht in diesem Zusammenhang eine Kombination mit Basti und Milos in der Startelf Sinn.“

Ein kleines bisschen Verwirrung

Das würde dann bedeuten, drei Innenverteidiger auf den Platz zu schicken, denn an Niklas Moisander, dem bislang durchweg überzeugenden Finnen, gibt es nun wirklich gar nichts zu rütteln. Für einen dritten Innenverteidiger müsste Kohfeldt allerdings einen Offensiven opfern – und das entspräche wiederum nicht seinem, Trainer-Naturell.

Denn eigentlich will Kohfeldt immer nach vorne denken und spielen. Deshalb: Kohfeldt wird wohl sein Versprechen halten, Veljkovic bringen und Langkamp auf die Bank setzen. Aber sein Plan, ein kleines bisschen Verwirrung zu stiften, ist trotzdem aufgegangen.

(csa/mwi)

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