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Thomas Delaney zeigte sich gegen den SV Werder gewohnt zweikampfstark und lauffreudig.

„Wir müssen schärfer spielen“

Spion Delaney blitzte bei Werder ab

Dortmund - Irgendwann stoppte Thomas Delaney seinen Interview-Marathon und kannte nur ein Ziel: Die Gäste-Kabine, wo sich seine Ex-Kollegen vom SV Werder von der 1:2-Niederlage in Dortmund erholten. „Es war schön, die alten Jungs zu sehen. Wir hatten uns viel zu erzählen“, berichtete Delaney anschließend.

Im Sommer war der Däne für eine Ablöse von 20 Millionen Euro von der Weser nach Dortmund gewechselt. „Es ist ganz schön hart, Champions League und Bundesliga zu spielen“, erzählte der 27-Jährige: „Die Erwartungen hier sind schon größer – auch an mich persönlich.“ Schließlich sollte Delaney Dortmunds Mentalitätsproblem im Mittelfeld lösen und als Führungsspieler vorangehen. Das ist ihm gelungen. 

Dortmunder Titelträume passen zu Delaney

Nachdem er mit Werder im Abstiegskampf steckte, darf Delaney jetzt wieder von Titeln träumen – wie er es aus seiner Zeit beim FC Kopenhagen gewohnt ist. „Das gefällt mir natürlich, es ist als Fußballer einfacher, so zu leben. Das passt gut zu mir“, sagte Delaney und grinste zufrieden. 

Mit dem Auftritt seiner Borussia gegen Werder war er nur bedingt zufrieden. „Die letzten 20 Minuten waren ohne Kontrolle, so stellen wir uns das nicht vor“, sagte Delaney, lobte dabei aber auch den Gegner: „Werder hat das sehr gut gemacht. Aber das war ja klar. Ich kenne doch Trainer Florian Kohfeldt, der hat bestimmt gesagt, dass sie hier gewinnen wollen.“ 

Schöne Zeit in Bremen

Sein neuer Coach heißt Lucien Favre. Und der Schweizer hatte ihn vor der Partie gebeten, sich mal bei Werder umzuhören. „Ludwig Augustinsson und Niklas Moisander haben mir nichts verraten. Aber ich habe es wenigstens probiert“, erzählte Delaney und lachte: „Ich habe noch viele Freunde in der Mannschaft. Es war wirklich eine schöne Zeit in Bremen.“ 

Anderthalb Jahre war er dort, jetzt ist er mit dem BVB Herbstmeister. Und im Februar kommt Werder schon wieder nach Dortmund – dann im DFB-Pokal-Achtelfinale. „Das wird schwieriger, da müssen wir schärfer spielen“, forderte Delaney schon mal und machte sich dann auf den Weg in seine neue Heimat: die Kabine des BVB.

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