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TSG-Coach Julian Nagelsmann (li.) und Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

Florian Kohfeldt und Julian Nagelsmann

Versteckspiel mit gegenseitiger Wertschätzung

Bremen - Werder gegen Hoffenheim – mit dem Anpfiff wird daraus am Mittwoch ein Fußball-Spiel. Bis dahin ist es aber ein Verwirr- und Versteckspiel – vor allem die jeweilige Taktik betreffend. So hat Werder-Coach Florian Kohfeldt im Vorfeld maximal eine vage Ahnung, wie der Gegner im Weserstadion antreten wird. Und seinem Kollegen Julian Nagelsmann geht es nicht anders.

„Das ist eine Mannschaft, die unglaublich variabel und schwer zu analysieren ist. Sie spielen viele verschiedene Grundordnungen. Das ist eine reizvolle Aufgabe, weil sie im Normalfall über die 90 Minuten nicht immer das Gleiche machen“, sagt der Hoffenheimer Coach über den SV Werder. Kohfeldt wiederum referiert gar nicht erst lange über die TSG, sondern gibt zu: „Es ist nicht möglich, vorherzusagen, welches System sie wählen werden. Hoffenheim hat in dieser Saison schon alle Grundordnungen gespielt – jedenfalls alle, die mir bekannt sind.“ Zusatz: „Vielleicht kennt jemand ja noch andere...“

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Wenn, dann Julian Nagelsmann. Kohfeldt – mit 36 Jahren selbst einer der jüngsten aktuellen Bundesliga-Trainer – spricht voller Hochachtung über den noch fünf Jahre jüngeren TSG-Trainer: „Die Art und Weise wie er seine Mannschaft spielen lässt und den Fußball weiterentwickelt, ist beeindruckend. Ich schätze ihn sehr.“ Beide kennen sich seit Jahren, „auch schon lange vor unserer Bundesliga-Zeit“, so Kohfeldt – und doch wissen sie längst nicht alles voneinander. Zum Beispiel, wie sie am Mittwochabend spielen lassen wollen.

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