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Nuri Sahin dürfte im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Schalke 04 in der Startelf stehen.

Viertelfinale gegen Schalke 04

Mögliche Aufstellung: Sahin in der Startelf, Pizarro als Pokal-Superjoker auf der Bank

Bremen – Never change a winning team – was tun mit dieser Fußball-Weisheit? Vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale des SV Werder bei Schalke 04 (Mittwoch, 20.45 Uhr) muss nämlich gefragt werden: Welches Team denn?

Das, das vor drei Wochen in der Bundesliga gegen Schalke mit 4:2 gewonnen hat? Oder das, das am vergangenen Wochenende den FSV Mainz 05 mit 3:1 bezwang? Weder noch, ist wohl die Antwort. Denn Werder-Trainer Florian Kohfeldt will nichts kopieren, sondern will eine neue Formation für einen bekannten Gegner austüfteln.

Auf Philipp Bargfrede kann er dabei nicht zurückgreifen, der defensive Mittelfeldspieler – seit dem Liga-Spiel gegen die Königsblauen verletzt – hat seine muskulären Probleme noch nicht in den Griff bekommen. Neben Fin Bartels ist er aber der einzige Ausfall. Heißt: Ansonsten freie Auswahl für Kohfeldt.

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Auf der „Sechs“, der Bargfrede-Position, wird wohl Nuri Sahin agieren. Daneben die „Achter“ Davy Klaassen und Maximilian Eggestein. Dieses Trio hatte zuletzt beim 3:1 in Leverkusen gut funktioniert. In der Viererkette wird die freie Auswahl für Kohfeldt gar zur Qual der Wahl.

Am Wochenende hatte Milos Veljkovic in der Innenverteidigung den Vorzug vor Sebastian Langkamp bekommen – dass es dabei bleibt, ist wahrscheinlich. Kohfeldt bestätigt aber nichts: „Ich weiß noch nicht, wer spielen wird. Ich kann es nur einem recht machen.“ Schon gegen Mainz habe er sich erst zwei Stunden vor dem Anpfiff auf Veljkovic festgelegt. Klar ist nur: Trotz der am Samstag aufgetretenen Kniebeschwerden ist Niklas Moisander auf Schalke dabei. „Er wird spielen“, so Kohfeldt.

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Pizarro ist ein Experte für den DFB-Pokal

Bleibt noch die Offensive. Max Kruse ist gesetzt – als Zehner in einer Raute oder Teil des Angriffs im 4-3-3. Beide Systeme sind möglich. Kruses Adjutanten werden Milot Rashica (sehr, sehr sicher) und Johannes Eggestein (nicht ganz so sicher) sein. Martin Harnik, am Samstag erste Wahl, rückt wieder auf die Bank.

Auf der wird wahrscheinlich auch Claudio Pizarro Platz nehmen. Beim 4:2 über Schalke war er überraschend noch Teil der Startaufstellung, jetzt kommt er aus einer Verletzungspause. Wichtig genug, ihn mit in den Kader zu nehmen, ist Pizarro aber auch im nicht zu 100 Prozent fitten Zustand. Man denke nur an seinen Auftritt beim Achtelfinale gegen Borussia Dortmund mit Einwechslung und Tor in der Verlängerung. Und außerdem: Wenn einer weiß, wie man im DFB-Pokal weit kommt, dann der 40-Jährige. Sechs Mal hat er den „Pott“ schon gewonnen.

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