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Niklas Moisander machte bei der Niederlage gegen Mainz 05 nicht immer eine gute Figur.

Ausgerechnet Moisander patzt gegen Mainz

Von wegen Heilsbringer

Mainz - Die Suche nach Ursachen musste zwangsläufig zu Niklas Moisander führen. Sein Fehlen wegen muskulärer Probleme wurde als ein Grund für das 2:6-Debakel gegen Bayer Leverkusen gesehen.

Das war vor einer Woche. Für die Partie bei Mainz 05 wurde die Rückkehr des Finnen förmlich herbeigesehnt, denn mit ihm läuft es bei Werder einfach besser als ohne hin. Dreimal so viele Punkte holen die Bremer, wenn der 33-Jährige auf dem Platz steht, als wenn er nicht dabei ist.

Einzelkritik: Klaassen nur ein Schatten seiner selbst - andere aber auch

Doch dann das! Ausgerechnet Moisander patzt in Mainz vor dem 0:1. An einer Flanke tritt er mit dem linken Fuß vorbei, so dass Jean-Philippe Mateta plötzlich frei vor dem Bremer Tor steht und verwandelt. Moisander als Unglücksrabe, nicht als Heilsbringer – wie konnte das nur passieren? „Wir müssen nicht drumherum reden: Den Ball kann er klären. Aber das war schon ungefähr die 20. Flanke, die in unseren Strafraum geflogen ist, und irgendwann rutscht leider mal einer durch“, sagte Trainer Florian Kohfeldt.

Vorwürfe an Moisander formulierte er nicht. Eine Einzelanklage wäre angesichts der tief abknickenden Formkurve fast aller Werder-Profis auch falsch gewesen. „Ich nehme Niklas komplett in Schutz. Ich habe auch in vielen Phasen gesehen, dass er unser Spiel beruhigt hat“, meinte Coach Kohfeldt.

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