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Werder-Coach Kohfeldt ist „hellwach“, um beim kleinsten Anzeichen von Nachlässigkeit eingreifen zu können.

Werder-Pressekonferenz vor dem Köln-Spiel

Kohfeldt: „Ich bin weiterhin sehr wach“

Bremen - Am vergangenen Spieltag hat Werder am Freitagabend vorgelegt, am kommenden zieht die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt am Montagabend nach.

Heißt: Insgesamt zehn Tage Pause liegen zwischen den Spielen in Mönchengladbach (2:2) und gegen den 1. FC Köln. „So eine Woche habe ich auch noch nicht mitgemacht“, sagte Kohfeldt am Freitag während der Pressekonferenz vor dem Köln-Spiel. Dann hat er erklärt, worauf es für seine Mannschaft ankommt.

„Das Entscheidende wird in dieser Woche sein, wie wir die Spannung aufbauen“, sagte der 35-Jährige, der sich nach der nicht-öffentlichen Trainingseinheit am Freitagvormittag erleichtert zeigte. „Ich habe heute ein super Training gesehen. Das hat mich ein Stück weit beruhigt.“ 

Nun ist es nicht so, dass Kohfeldt ernsthaft die Befürchtung hatte, seine Spieler könnten die Zügel schleifen lassen - er beobachtet sie aber dennoch mir Argusaugen, um beim kleinsten Anzeichen von Nachlässigkeit eingreifen zu können. „Ich bin weiterhin sehr wach“, betonte der Trainer, der schon vor einigen Wochen gemahnt hatte, dass ihm die Stimmung im Umfeld des Vereins bisweilen zu positiv sei. Ansehnlicher Fußball? Das schon. Und dennoch heißt Werders Realität nach wie vor: Abstiegskampf. Da wäre es gefährlich, sollten sich Spieler und/oder Verantwortliche blenden lassen.

Kohfeldt: Selbstzufriedenheit im Keim ersticken

„Selbstzufriedenheit darf sich niemals einstellen. Wir müssen immer den Anspruch an uns haben, uns weiter zu verbessern. Das ist eine Grundtugend eines Sportlers, einer Mannschaft, ja eines ganzen Vereins“, sagte Kohfeldt vor dem Kellerduell gegen Schlusslicht Köln - und beteuerte: „Das würde ich auch sagen, wenn wir Fünfter wären.“

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Highlights der Werder-Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln

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