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Thomas Delaney hat noch keines seiner drei Spiele gegen den SC Freiburg verloren.

Vor dem 23. Spieltag

Werder besser als Bayern - Die Fakten zum Freiburg-Spiel

Freiburg - Werder Bremen will sich mit einem Sieg gegen den SC Freiburg Luft im Abstiegskampf verschaffen. Laut Statistik eigentlich ein sicheres Ding. Die Fakten zum Spiel.

1. Bilanz: Werder besser als Bayern? In Freiburg gilt das tatsächlich. Elf Siege und 40 Treffer verbuchten die Hanseaten in ihren 17 Gastspielen. Aus den vergangenen neun Auswärtsspielen an der Dreisam gab es sieben Siege und ein Unentschieden. Nur einmal gingen die Bremer leer aus. Auch die Bundesliga-Gesamtbilanz spricht für Werder: 21 Siege stehen acht Niederlagen gegenüber. Sechs Spiele endeten unentschieden.

2. Serie gestartet: Nach einem 0:0 gegen Hertha BSC hat Werder gegen Schalke 04 (2:1) und den VfL Wolfsburg (3:1) die erste beiden Siege im Jahr 2018 einfahren. Ist das schon der Beginn einer weiteren Erfolgsserie wie in der Rückrunde der Vorsaison, als die Mannschaft elf Spiele in Folge nicht verlor?

3. Parallelen: Mit einem Sieg am Samstag würde Werder nicht nur am SC Freiburg in der Tabelle vorbeiziehen, sondern könnte - wenn die Konkurrenz mitspielt - sogar von Platz 15 bis auf Platz 12 springen. Kurios: Mit dem 5:2 gegen Freiburg war Werder vor einem Jahr auch auf Platz 12 geklettert.

4. Trilaney macht Alarm: Was war das für eine Gala! Bei Werders 5:2-Sieg in Freiburg am 1. April 2017 erzielte Thomas Delaney den ersten Dreierpack in seiner Karriere - und somit die Hälfte seiner bisher sechs Tore für die Bremer. Delaney (neuer Spitzname: Trilaney) spielte bisher dreimal gegen Freiburg und verlor davon noch keines (zwei Siege, ein Remis). Nach einer kleinen Verschnaufpause gegen Wolfsburg ist der Däne gegen Freiburg wieder für die Startelf eingeplant.

5. Heimstarke Breisgauer: Der SCF verlor keine der letzten fünf Heimpartien und spielte schon vier Mal zu Hause 0:0. Überhaupt ist Freiburg zurzeit in guter Form: Erst das 1:2 in Hannover am vergangenen Wochenende beendete eine Serie von neun Partien ohne Niederlage.

6. Gefährlich bei ruhenden Bällen: Standards können die Freiburger besonders gut: 13 ihrer 23 Saisontore erzielten sie nach ruhenden Bällen. Aber auch hinten stehen die Breisgauer bei Ecken und Freistößen extrem stabil. Kein Wunder mit Florian Bruns als Co-Trainer.

7. Max Kruse und Nils Petersen: Der eine früher bei Freiburg und heute bei Werder. Der Andere früher bei Werder und heute bei Freiburg. Beide sind die Top-Torschützen und Lebensversicherungen ihrer Clubs. Kruse erzielte fünf Saisontore (sechs Assists), Petersen schon zehn (zwei Assists). Ein anderer Ex-Bremer wird am Samstag nicht dabei sein: Aleksandar Ignjovski wird von Trainer Christian Streich nicht mehr berücksichtigt.

8. Wer fehlt? Werder-Kapitän Zlatko Junuzovic fällt wegen muskulären Problemen im Oberschenkel aus. Jiri Pavlenka, Philipp Bargfrede und Aron Johannsson sind rechtzeitig fit geworden. Bei Freiburg fehlen Florian Niederlechner (Aufbautraining nach Kniescheibenbruch), Mike Frantz (Aufbautraining nach Innenbandriss im Knie) und Yoric Ravet (Achillessehnenreizung).

9.  Weiße Weste: Werder-Keeper Jiri Pavlenka und Freiburg-Torwart Alexander Schwolow haben bisher jeweils sechsmal die Null gehalten. Nur die aktuellen Stamm-Torhüter Sven Ulreich, Bernd Leno (sieben) und Roman Bürki (acht) sind in dieser Statistik besser.

10. Freiburg vor Negativ-Jubiläum: Der Zähler steht bei „99“. Eine Pleite am Samstag wäre für Freiburg die 100. Heimniederlage der eigenen Bundesliga-Geschichte.

(mit sid)

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