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Martin Harnik könnte gegen Borussia Mönchengladbach in die Werder-Startelf zurückkehren.

Werder vor dem elftem Spieltag

Mögliche Aufstellung: Ein Rückkehrer und ein Neuling in der Startelf gegen Gladbach?

Bremen - Es ist schon fünf Punktspiele her, dass Martin Harnik das letzte Mal in der Startelf des SV Werder stand. Johannes Eggestein hat es in der Bundesliga sogar noch nie in die Bremer Anfangsformation geschafft.

Aber wenn am Samstag (15.30 Uhr) das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach angepfiffen wird, dann könnte es sehr gut sein, dass „Hanno“ Harnik und „Jojo“ Eggestein die Bremer Offensivabteilung bilden. Gemeinsam mit Max Kruse.

Dass der Kapitän spielen wird, ist garantiert. Auf welcher Position dies sein wird, allerdings nicht. Vielleicht im Sturmzentrum, vielleicht auf links. Vielleicht aber auch als „Zehner“, falls sich Trainer Florian Kohfeldt gegen den Tabellenzweiten statt für ein 4-3-3 für ein 4-4-2-System mit Raute entscheiden sollte. Die Möglichkeit besteht, und Kruse wäre darin, obwohl er zuletzt keine Bäume ausgerissen hat, der Schlüsselspieler.

Wer vor ihm oder mit ihm stürmt, ist eine noch unbeantwortete Frage. Klar ist aber, dass die aktuelle Form für Johannes Eggestein, den erst 20 Jahre alten Nachwuchsangreifer, spricht. Während Yuya Osako gerade im Tief steckt, Florian Kainz zuletzt beim 1:2 gegen Mainz 05 nicht überzeugen konnte und Milot Rashica seit Wochen erster Streichkandidat ist, ist der Trend bei Eggestein positiv. Weshalb eine Startelfnominierung keine Überraschung mehr wäre. Coach Florian Kohfeldt bestätigte zuletzt, dass er den Jüngsten im Team „schon mehrfach auf der Tafel hatte“. Doch dann bekamen immer andere den Vorzug. Am Samstag nicht mehr?

Harnik fühlt sich in der Mitte am wohlsten

Für Harnik spricht, dass sich bei ihm in sechs Wochen mit nur 42 Minuten Spielpraxis in Pflichtspielen viel Energie angesammelt hat. Und dass Werder wieder mehr Präsenz im gegnerischen Strafraum braucht. Harnik kann die liefern, Harnik hat auch immer wieder betont – und in Spielen wie dem DFB-Pokal-Match gegen Viertligist Weiche Flensburg gezeigt –, dass er sich in der Mitte am wohlsten fühlt. „Das ist mir nicht entgangen“, sagte Kohfeldt. Vielleicht war das ein Wink.

Der Coach muss im defensiven Mittelfeld vermutlich wieder von Philipp Bargfrede zurückwechseln zu Nuri Sahin. Bargfrede, der nach einem Muskelfaserriss erst vor einer Woche sein Comeback gefeiert hatte, klagt über muskuläre Probleme, ein Ausfall des 29-Jährigen sei wahrscheinlicher als ein Einsatz, erklärte Kohfeldt am Freitag. Ansonsten kann er auf sein Stammpersonal vertrauen. Die Viererkette wird wie immer auflaufen, die Halbpositionen im Mittelfeld bleiben systemunabhängig von Maximilian Eggestein und Davy Klaassen besetzt. Im Tor soll Jiri Pavlenka mithelfen, die dritte Bundesliga-Pleite in Folge zu verhindern.

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