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Yuya Osako könnte gegen den FC Bayern in die Werder-Startelf zurückkehren.

So könnte Werder spielen

Mögliche Aufstellung gegen Bayern: Jojo muss wohl für Yuya weichen

Bremen - Nach zehn Jahren soll es endlich mal wieder klappen: ein Werder-Sieg gegen den FC Bayern. Und Chefcoach Florian Kohfeldt setzt am Samstag gegen den Rekordmeister wohl auf Erfahrung.

Für den erst 20-jährigen Johannes Eggestein dürfte Yuya Osako in die Startelf rutschen. Der 28 Jahre alte Japaner sollte inzwischen den Stress der Länderspielreise aus den Knochen geschüttelt haben. Vor einer Woche in Freiburg hatte er nach seiner Einwechslung schon gute Ansätze gezeigt, beim Abschlusstraining am Freitagnachmittag gehörte er zu den auffälligsten Profis.

Ganz vorne im Angriff ist natürlich Kapitän Max Kruse gesetzt – trotz seines Formtiefs. Kumpel Martin Harnik hat zwar zuletzt auch keine Bäume ausgerissen und gegen Freiburg zwei gute Chancen liegen gelassen, er dürfte aber trotzdem von Beginn an dabei sein. Natürlich wäre es gegen die eher langsame Abwehr der Bayern auch eine gute Option, schnelle Spieler wie Milot Rashica oder Florian Kainz zu bringen, doch beide Außenstürmer sind in der Arbeit nach hinten nicht so zuverlässig, agieren zu riskant. Die Jokerrolle passt ihnen da schon besser.

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Friedl wäre Augustinsson-Ersatz

Im Mittelfeld wird es keine Überraschungen geben, dort haben Nuri Sahin, Maximilian Eggestein und Davy Klaassen ihren Platz sicher. Nach dem Ausfall von Philipp Bargfrede (Achillessehnenprobleme) fehlen dort die echten Alternativen. Kevin Möhwald muss sich noch etwas gedulden, obwohl er nach seinen Einwechslungen meistens gut funktioniert hat.

Sollte sich Ludwig Augustinssons Kratzen im Hals nicht über Nacht verschlechtern, steht auch die Abwehr fest: Theodor Gebre Selassie, Milos Veljkovic, Niklas Moisander und eben Augustinsson. Als Ersatz für den Schweden steht Bayern-Leihgabe Marco Friedl bereit. Interessant dürfte es sein, ob Kohfeldt wirklich auf eine Viererkette setzt oder Sahin sich zwischen die Innenverteidiger fallen lässt. Eigentlich ist schon damit zu rechnen, dass sich Taktikfuchs Kohfeldt gerade für dieses Spiel etwas Besonderes einfallen lässt.

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