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Rückt Nuri Sahin (r.) für Philipp Bargfrede in die Startelf gegen Hertha BSC?

Vor dem fünften Spieltag

Mögliche Aufstellung gegen Hertha BSC: Baut Kohfeldt für Sahin um?

Bremen - Cheftrainer Florian Kohfeldt wollte sich öffentlich nicht festlegen. Aber es wäre schon eine ziemlich große Überraschung, wenn Nuri Sahin gegen Hertha BSC nicht in der Werder-Startelf stehen würde.

Der Neuzugang aus Dortmund ist einfach dran. Das hatte Kohfeldt auch vor Beginn der Englischen Woche angedeutet. Und normalerweise müsste Philipp Bargfrede für Sahin den Platz frei machen. Zwei Spiele innerhalb von nur vier Tagen sind für Bargfredes mitgenommenen Knie eigentlich Gift. Doch kann Sahin den Posten als alleiniger Sechser wirklich von Bargfrede übernehmen? Oder baut Kohfeldt für den 30-Jährigen um und setzt auf ein anderes System?

Es gibt da durchaus mehrere Möglichkeiten. Die auffälligste wäre eine Veränderung von Vierer- auf Dreierkette. Damit würde Sahin nach hinten durch drei Innenverteidiger abgesichert. In der Vorbereitung hat Werder das System einstudiert und in den Spielen hin und wieder auch angewendet. Möglichkeit Nummer zwei wäre ein 4:2:3:1-System mit zwei Sechsern. Dann würde Maximilian Eggestein neben Sahin rücken. Denkbar ist auch eine Raute, in der die beiden äußeren Mittelfeldspieler Sahin in der Defensivarbeit unterstützen würden.

Was ist, wenn Moisander ausfällt?

Aber es könnte natürlich auch alles so bleiben wie bisher, also mit Sahin als direkten Bargfrede-Ersatz. Dann würden aber sicherlich Davy Klaassen und Maximilian Eggestein als Achter etwas defensiver und vorsichtiger agieren als sonst. Denn Sahin ist nun mal nicht der Abräumer. Die Variante hätte den Vorteil, dass Werder in diesem bewährten System am besten abgestimmt ist. Wahrscheinlich wird Kohfeldt deshalb genau so beginnen. Aber der Coach ist auch bekannt dafür, sein System schnell zu verändern, falls es nötig ist.

Interessant könnte es in der Abwehr werden, wenn Niklas Moisander tatsächlich ausfallen sollte. Der Finne hatte sich am Montag nach dem Abschlusstraining mehrfach an den linken Oberschenkel gefasst und darüber auch mit Kohfeldt gesprochen. Wahrscheinlich würde für ihn Sebastian Langkamp gegen seinen Ex-Club ins Team rücken. Marco Friedl wäre allerdings auch ein Alternative.

Und vorne: Max Kruse ist natürlich gesetzt. Florian Kainz darf sich nach seinem guten Auftritt in Augsburg auch sicher fühlen. Bleibt es bei einer Viererkette, wäre noch ein Platz frei: Den dürfte Yuya Osako bekommen, wenn er nach seinen Magen-Darm-Problemen wieder hundertprozentig fit ist.

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