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Martin Harnik - aus dem Krankenstand direkt in die Startelf?

So könnte Werder gegen Schalke spielen

Mögliche Aufstellung: Was hat Kohfeldt mit Harnik und Pizarro vor?

Bremen - Werder hat sich in dieser Woche so versteckt wie selten zuvor. „Zufall“, behauptet Coach Florian Kohfeldt, will von echten Geheimtrainings nichts wissen. Doch so ganz mag man das dem 36-Jährigen nicht abnehmen. Heckt er womöglich einen besonderen Plan für das so wichtige Heimspiel am Freitagabend gegen den FC Schalke 04 (20.30 Uhr) aus? Gut möglich.

Da wäre zum Beispiel die Personalie Martin Harnik. Der Angreifer ist nach seiner Muskelverletzung im Hüftbeuger früher fit geworden als gedacht, wurde aber am vergangenen Sonntag gegen Wolfsburg trotzdem noch geschont. Die Zeit nutzte der 31-Jährige, um im läuferischen Bereich nach seiner Zwangspause noch näher an die 100 Prozent zu kommen. Es würde deshalb nicht verwundern, wenn Harnik quasi aus dem Krankenstand direkt in die Startelf rücken würde.

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Rashica hat bessere Karten als Eggestein

Auf den Außenbahnen lief es schließlich zuletzt – vorsichtig ausgedrückt – nicht wirklich gut. Milot Rashica spielte in Wolfsburg richtig schwach, Johannes Eggestein erarbeitete sich zumindest einige Chancen. Trotzdem besitzt „Jojo“ die etwas schlechteren Karten, falls einer seinen Platz für Harnik räumen muss. Denn keiner im Team ist so schnell wie Rashica – und gegen die angeschlagenen Schalker könnte das Tempo entscheidend sein.

Und was ist mit Pizarro? Gegen tief stehende Knappen könnte der erfahrene Angreifer als clevere Anspielstation im Zentrum der Schlüssel zum Erfolg sein. Einziges Problem: Der 40-Jährige würde als gefürchteter Joker wegfallen. Bei seiner Einwechslung wird es stets laut im Stadion, fast immer ändert sich dann das Spiel – gerne auch das Ergebnis. Kohfeldt liebt diese Möglichkeit, hat den Peruaner deshalb auch schon seit Monaten nicht mehr von Beginn an gebracht.

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Aber Achtung: Als Pizarro am 14. Spieltag zum letzten Mal in der Startelf stand, gewann Werder das Heimspiel gegen Düsseldorf mit 3:1. An seiner Seite stürmte damals übrigens Rashica – und Werder agierte im Mittelfeld mit einer Raute. Zur Wahrheit dieses Spiels gehört allerdings auch, dass Pizarro beim Stand von 1:1 nach einer Stunde ausgewechselt wurde – und Harnik und Josh Sargent dann als Joker stachen. Hauptsache gewonnen...

Im Tor, in der Abwehr und im Mittelfeld ist es in Sachen Aufstellung weniger spannend. Jiri Pavlenka hat seinen Crash in Wolfsburg gut überstanden, wird also im Kasten stehen. In der Innenverteidigung ersetzt Milos Veljkovic den verletzten Sebastian Langkamp. Die weiteren Positionen der Viererkette nehmen wie gehabt Theodor Gebre Selassie, Niklas Moisander und Ludwig Augustinsson ein. Das Mittelfeld werden wie fast immer Philipp Bargfrede, Maximilian Eggestein und Davy Klaassen bilden. Und Kapitän Max Kruse ist natürlich gesetzt.

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