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Yuya Osako (l.) und Milot Rashica - ist das das Werder-Sturm-Duo gegen Hoffenheim?

Vor dem letzten Heimspiel des Jahres

Mögliche Aufstellung gegen Hoffenheim: Wer stürmt neben Rashica?

Bremen - Letztes Heimspiel des Jahres, Flutlicht-Atmosphäre, Werder empfängt 1899 Hoffenheim - und kann mit einem Sieg in der Tabelle am Gegner vorbeiziehen. „Großer Ansporn“ sei diese Ausgangslage für seine Mannschaft, sagt Werder-Trainer Florian Kohfeldt, der seine erste Elf im Vergleich zum 1:2 gegen Dortmund nicht großartig verändern dürfte.

Wie schon zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf (3:1) und beim BVB (1:2) ist es gut möglich, dass Kohfeldt auch gegen den Tabellensechsten aus Hoffenheim wieder auf ein 4-4-2-System mit Mittelfeld-Raute setzt. Schließlich hatte das gegen Düsseldorf zum Sieg geführt, und auch in Dortmund hatten die Bremer über weite Strecken des Spiels gut ausgesehen. Vor allem Max Kruse scheint als Mann hinter den Spitzen mehr und mehr zur alten Form zurückzufinden.

Da Davy Klaassen seine Schienbeinprellung aus dem Dortmund-Spiel auskuriert hat, und auch Maximilian Eggestein und Nuri Sahin zur Verfügung stehen, gibt es für Kohfeldt eigentlich keinen Anlass zu Umbauarbeiten im Mittelfeld. Zumal es der Trainer bereits ausgeschlossen hat, in der Englischen Woche aus Fitnessgründen rotieren zu müssen.

Osako mit Vorteilen gegenüber Eggestein

In der Viererkette wird Sebastian Langkamp abermals den verletzten Milos Veljkovic (Muskelfaserriss) vertreten. Für den Serben kommt ein Einsatz gegen Hoffenheim noch zu früh. Erst während des letzten Hinrundenspiels in Leipzig soll er am Samstag wieder auf dem Platz stehen. Theodor Gebre Selassie, Niklas Moisander und Ludwig Augustinsson sind ohnehin gesetzt.

Bleibt nur noch die Frage nach der Besetzung des Zweiersturms. Milot Rashica hat in Dortmund gute Ansätze gezeigt und dürfte wieder das Vertrauen erhalten. Es wäre für den Kosovaren der dritte Startelf-Einsatz in Folge. Und an seiner Seite? Hat Martin Harnik beim BVB keine Bäume ausgerissen, sodass ihm die Bank droht. Als Ersatz für den 30-Jährigen kommen Johannes Eggestein (nach Erkältung wieder fit) und Yuya Osako in Frage. Wobei Osako leichte Vorteile haben dürfte. Der Japaner ist spielstärker, könnte mit Kruse immer mal wieder die Positionen tauschen und so für Unruhe sorgen.

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