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Florian Kainz könnte gegen den VfL Wolfsburg wieder in die Startelf rücken.

Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg

Mögliche Aufstellung: Kainz - Neue Chance für neue Heldentaten?

Bremen - Es war der 11. Februar 2018, und es war der bislang schönste Tag für Florian Kainz als Werder-Profi. Im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gelang ihm per Traumtor der Treffer zum 2:0 und später auch noch mit seinem zweiten Tor die Zugabe – Endstand 3:1. Matchwinner: Florian Kainz.

„Es war sein bestes Spiel bisher“, lobte Trainer Florian Kohfeldt hinterher. Es kam auch kein besseres mehr nach. Möglich, dass Kainz am Freitagabend gegen den gleichen Gegner eine Chance zur Wiederholung des Ganzen erhält. Die Verletzung von Martin Harnik könnte ihn in die Startelf spülen – vorausgesetzt Trainer Florian Kohfeldt setzt wieder auf ein 4-3-3-System. Dann mit der Angriffsreihe Yuya Osako, Max Kruse und Florian Kainz.

Pizarro mit Außenseiter-Chancen

Der Österreicher hat in dieser Saison in zwei von sechs Partien in der Anfangsformation gestanden, zweimal wurde er gar nicht berücksichtigt, zuletzt kam er zweimal erst in der Schlussphase zum Einsatz. Dabei hat er nie enttäuscht, fiel meistens dem System oder ganz speziellen Überlegungen des Trainers zum Opfer.

Nur eine Außenseiterchance auf einen Platz im Dreier-Sturm hätte Claudio Pizarro. Zwei Tage nach seinem 40. Geburtstag wäre es freilich eine schöne Geschichte, den Peruaner im Weserstadion spielen zu sehen. Coach Kohfeldt will einen Einsatz des Peruaners auch gar nicht ausschließen: „Vielleicht passiert‘s. Wenn, dann wäre es kein nachträgliches Geburtstagsgeschenk, sondern weil er es verdient hätte.“ Zurück im Kader ist derweil Milot Rashica. Nach zwei Nicht-Berücksichtigungen in Folge rückt der Kosovare für Harnik in den 18er-Kader.

Moisander: Langkamp oder Veljkovic „macht keinen Unterschied“

In der Abwehr – die vermutlich wieder als Viererkette daherkommen wird – kann Sebastian Langkamp als Vertreter des gelb-rot-gesperrten Milos Veljkovic mit seiner Saisonpremiere rechnen. Als Rechtsfuß hat er auf der rechten Innenverteidiger-Position die besseren Karten gegenüber Linksfuß Marco Friedl. Zudem stellte Kohfeldt den 1,90 Meter großen Abwehrmann im Abschlusstraining an die Seite von Niklas Moisander. Für den Finnen eine gute Lösung: „Letzte Saison haben wir auch ein paar Mal zusammen gespielt, und es war gut. Bastian ist sehr erfahren, es macht keinen Unterschied, ob er oder Milos mein Nebenmann ist.“

Zwischen Abwehr und Angriff ist derweil mal wieder viel Platz für Spekulationen. An den „Achtern“ Maximilian Eggestein und Davy Klaassen gibt es sicher nichts zu rütteln, zwischen den „Sechsern“ Philipp Bargfrede und Nuri Sahin kann Kohfeldt auswählen. Tendenz? Keine erkennbar.

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