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Werder-Trainer Alexander Nouri freut sich auf die neue Saison.

Werder vor dem Start in die Bundesliga

Mit Drobny und ganz viel Freude

Bremen - So schnell wird der Notnagel schon gebraucht: Jaroslav Drobny ist am Samstag beim Bundesliga-Auftakt des SV Werder Bremen bei der TSG 1899 Hoffenheim dabei.

Der 37-Jährige springt für Ersatzkeeper Michael Zetterer (Bindehautentzündung) ein. Das Tor wird Jiri Pavlenka hüten – und davor werden hochmotivierte und fröhliche Kollegen stehen, die keine Angst vor den schweren Auftaktgegnern (erst Hoffenheim, dann Bayern) haben. „Das sind gleich echte Gradmesser, gute Aufgaben, an denen du wachsen kannst. Ich freue mich drauf“, sagte Angreifer Fin Bartels.

Nouri: „Die Liga ist das Maß aller Dinge“

Auch Trainer Alexander Nouri ist froh, dass es nun richtig losgeht. „Nach einer langen Vorbereitung fiebert man dem Start entgegen. Der Pokal ist auch etwas Besonderes, aber die Liga ist das Maß aller Dinge“, sagte der Werder-Coach und urteilte: „Mit der Vorbereitung bin ich zufrieden. Wir konnten uns physisch eine gute Basis erarbeiten.“

Nouris Hoffenheimer Kollege Julian Nagelsmann hat bei der Vorbereitung der Bremer offenbar ganz genau hingeschaut. Jedenfalls legte sich der 1899-Coach fest, dass Werder in dieser Verfassung nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben werde. „Das ist ein schöner Blumenstrauß vom Kollegen. Das gilt es jetzt zu beweisen“, meinte Nouri dazu.

Baumann erneuert Wunsch nach neuem Stürmer

Zur Startelf wollte sich Nouri noch nicht äußern. Fakt ist: Fin Bartels steht nach seiner Sperre im Pokal wieder zur Verfügung. Dessen Startelf-Platz hatte beim 3:0-Sieg gegen Würzburg Florian Kainz eingenommen. „Kainzi hat das gut gemacht, aber ich bin fit und gesund und will natürlich auch spielen“, sagte Bartels.

Wahrscheinlich werden beide Spieler bald noch weitere Konkurrenz bekommen. Sportchef Frank Baumann betonte noch mal: „Wir hätten gerne noch einen anderen Stürmertypen im Kader. Wir wollen aber nichts machen, nur um etwas gemacht zu haben. Es muss sportlich, menschlich und finanziell passen. Ich bin optimistisch, dass wir noch tätig werden könne.“ Das Transferfenster schließt erst Ende des Monats.

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