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Alles andere als Platz in der Startelf für Zlatko Junuzovic wäre gegen Stuttgart überraschend.

Johannsson in Stuttgart dabei

Mögliche Aufstellung: Junuzovic auch auswärts erste Wahl

Bremen - Fünf Auswärtsspiele ohne Startelf-Einsatz – aber damit ist jetzt Schluss! Kapitän Zlatko Junuzovic rückt für die Partie beim VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr) wieder in die erste Elf des SV Werder. Alles andere wäre jedenfalls eine dicke Überraschung.

Weil Thomas Delaney eine Gelbsperre abbrummen muss, hat Trainer Florian Kohfeldt in seinem 4-3-3-System ein Loch im Mittelfeld. Junuzovic ist prädestiniert, die Delaney-Rolle auf der linken Halbposition zu übernehmen. Dort fühlt sich der Österreicher wesentlich wohler als auf einer Außenposition, wo Kohfeldt ihn zuletzt (und zumeist nur bei Heimspielen) aufgeboten hatte.

Kainz hat die Nase vor Rashica

Alternativ könnte auch Jerome Gondorf den Delaney-Job übernehmen. Das würde die Option offen lassen, Junuzovic wieder auf außen stellen zu können. Dagegen spricht jedoch, dass Gondorf nach seiner Blinddarm-OP Anfang März erst im vergangenen Match gegen RB Leipzig sein Comeback gefeiert und dabei auch nur bescheidene elf Minuten Spielpraxis gesammelt hatte. Ihn nun in die Startelf zu stellen, ist zwar nicht ausgeschlossen, muss aber auch nicht zwingend sein. Es gibt schließlich Junuzovic.

Auf den offensiven Außenpositionen spricht gegen die disziplinierten Stuttgarter viel für einen Einsatz von Ishak Belfodil. Gegen Leipzig hatte er noch eine kleine Auszeit bekommen, nun wird er vermutlich wieder die rechte Seite übernehmen. Für die linke Flanke hat Coach Kohfeldt die Wahl zwischen dem zuletzt bevorzugten Milot Rashica und Florian Kainz. Tendenz: Kainz hat die Nase vorn. Aron Johannsson, teilte Werder am Rande des Abschlusstrainings am Freitag mit, hat es derweil nach überstandener Knöchelverletzung wieder in den Kader geschafft.

Friedl ersetzt wieder Augustinsson

Die restlichen Positionen scheinen fest vergeben. Max Kruse als Mittelstürmer, Philipp Bargfrede und Maximilian Eggestein im Mittelfeld, dazu die Viererkette mit Theo Gebre Selassie, Milos Veljkovic, Niklas Moisander und Augustinsson-Vertreter Marco Friedl – für Kohfeldt gibt es kaum Gründe, über diese Namen nachzudenken.

Luca Caldirola, den der Trainer zuletzt bei den Entscheidungen über Kader- oder sogar Startelf-Nominierung mehrfach als Härtefall bezeichnet hatte, fällt unterdessen aus. Wegen einer nicht näher benannten Sprunggelenksverletzung bleibt der Italiener in Bremen. Der kürzlich mit einem Profi-Vertrag ausgestattete Thore Jacobsen hat nun gute Chancen auf einen Platz im Kader. Auch Nachwuchs-Stürmer Johannes Eggestein ist den Eindrücken vom Abschlusstraining nach dabei.

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