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Max Kruse enttäuschte gegen den VfB Stuttgart.

0:2-Pleite gegen VfB Stuttgart

Einzelkritik: Nicht nur Kruse fahrig und glücklos

Stuttgart - Werder Bremen enttäuschte gegen den VfB Stuttgart und verlor verdient mit 0:2. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: In der ersten Hälfte einmal ohne Chance, weil er bei Gentners platziertem Kopfball zum 0:1 nicht mehr reagieren konnte (13.) und einmal hellwach, als er einen Aogo-Freistoß entschärfte (32.). Konnte sich am Ende gegen Donis noch auszeichnen. Note 3

Theodor Gebre Selassie: War ein Unsicherheitsfaktor im Bremer Spiel. Der Großteil von Stuttgarts gefährlichen Angriffen kam in Hälfte eins über seine rechte Seite. Hatte Probleme mit Thommy und Insua und wählte oft die falsche Lösung – zum Beispiel, als er Gentner an der Außenlinie austricksen wollte, ohne Erfolg. Nach der Pause deutlich stabiler. Note 4

Milos Veljkovic: Bitter für ihn und bitter für Werder: Vor dem Stuttgarter 1:0 durch Gentner wird er geschubst und kommt deshalb zu Fall. Ohne größere Fehler. Mit starker Rettungstat beim geplanten tödlichen Pass auf Gomez (41.). Note 3

Niklas Moisander: Spielte unauffällig, sprich: Der Finne fiel weder besonders positiv noch negativ auf. Schaffte es als Abwehrchef in der Stuttgarter Drangphase vor der Pause aber auch nicht, für Ruhe im Spiel seiner Mannschaft zu sorgen. Überzeugte nach der Pause mit gutem Stellungsspiel. Note 3,5

Marco Friedl: Begann wie schon gegen Hannover und Leipzig hinten links für den verletzten Augustinsson. Durchaus mutig nach vorne, dort aber zu ungenau. Pech in der 52. Minute, als Zieler seinen Kopfball nach einer Ecke noch entschärfte. Note 3,5

Philipp Bargfrede: Der Balldieb ging dieses Mal brachial zu Werke, weil er ungewohnt oft einen Schritt zu spät dran war. Als Sechser vor der Abwehr zunächst mit energischem Einsatz um Ordnung bemüht, machte diese aber zu oft durch Fehlpässe selbst wieder zunichte. In Hälfte zwei dann der zentrale Mann in der Dreierkette. Note 4

Jerome Gondorf (bis 71.): Ersetzte in seinem ersten Startelf-Einsatz nach seiner Blinddarm-OP den gelbgesperrten Thomas Delaney – und erwischte einen schwachen Start. Vor dem 0:1 ließ er sich von Flankengeber Insua viel zu leicht überrumpeln. Immerhin: Ein gefährlicher Distanzschuss in der 49. Minute. Aber sonst mit vielen unglücklichen Aktionen. Ein Beispiel? Seine überhastet vergebene Großchance nach Rashica-Flanke (66.). Note 5

Fotostrecke: 0:2 - Werder verliert in Stuttgart

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart.
Werder Bremen gegen VfB Stuttgart. © gumzmedia
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Werder Bremen gegen VfB Stuttgart. © dpa
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Maximilian Eggestein: Blass vor der Pause. Wirkte in einigen Aktionen, als fehle ihm die nötige Frische. Nach vorne so gut wie keine Impulse. Nach Wiederanpfiff etwas verbessert, kam aber nie richtig ins Spiel. Note 4,5

Max Kruse: Agierte zunächst im zentralen Mittelfeld an der Seite von Eggestein und hatte demnach viele Ballaktionen. Der Ertrag, der dabei herauskam, war jedoch sehr gering. Teilweise fahrig in seinen Aktionen. Nach der Pause dann in der Sturmspitze, aber ebenso glücklos. Note 4,5

Florian Kainz (bis 62.): Der Österreicher war neben Gondorf die zweite Veränderung in der Bremer Anfangsformation. Durfte für Junuzovic auf dem linken Flügel beginnen – und nutzte diese Chance nicht. Hatte zwar die beste Werder-Chance vor dem Wechsel, vergab diese aber kläglich (43.). Keine Torgefahr, überhastet am Ball, kein guter Auftritt. Note 5

Ishak Belfodil (bis 71.): Agierte in Hälfte eins als einzige Spitze und hing in vorderster Reihe oft in der Luft. War der Algerier mal am Ball, fiel auch ihm nicht viel ein. Rannte sich oft fest. Bezeichnend, dass er nicht eine einzige Torchance hatte. Note 4,5

Milot Rashica (ab 62.): Sollte Werders behäbiger Offensive mit seiner Schnelligkeit Schwung verleihen. Das gelang ihm ein, zwei Mal ganz gut, bereitete die große Gondorf-Chance perfekt vor. Note -

Zlatko Junuzovic (ab 71.): Rückte ins Zentrum – also dorthin, wo er am liebsten spielt. Konnte der Partie aber keine Impulse mehr geben. Note -

Aron Johannsson (ab 71.): Machte direkt nach seiner Einwechslung Dampf auf der rechten Seite, tauchte dann aber auch ab. Note -

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