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In der vergangenen Saison gewann Werder Bremen um Fin Bartels das Hin- und Rückspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 2:1.

Vor dem fünften Spieltag

Zehn Fakten zum Werder-Spiel gegen VfL Wolfsburg

Wolfsburg - Die vergangenen Duelle gegen den VfL Wolfsburg sollten Werder Mut machen. Doch die Wölfe haben kürzlich ihren Trainer gewechselt. Die wichtigsten Infos zum Spiel.

1. Wiedersehen mit altem Bekannten: Olaf Rebbe war bis Anfang 2013 beim SV Werder Bremen als Marketing-Mann angestellt. Dann lotste Klaus Allofs seinen langjährigen Assistenten zum VfL Wolfsburg. Im Dezember vergangenen Jahres trat Rebbe als Sportdirektor in die Fußstapfen seines Vorgängers Allofs - und musste schon zwei Trainer entlassen.

2. Der Trainerwechsel: Andries Jonker musste nur einen Tag vor dem Duell gegen Werder seinen Platz als Trainer räumen. Neuer VfL-Chefcoach ist Ex-Mainzer Martin Schmidt. Bereits vergangene Saison flog Valerien Ismael in Wolfsburg raus, nachdem die Wölfe 1:2 gegen die Bremer verloren. Diesmal zog der VfL schon vor dem Nordduell die Reißleine.

3. Wölfe unter Druck: Ismael stand 17 Spiele als Trainer an der Seitenlinie der Wolfsburger. Nachfolger Jonker musste nach 19 Spieltagen (saisonübergreifend) gehen. Der erneute Trainerwechsel muss sitzen. Schmidt ist nun gefordert - und Rebbe steht unter enormen Druck. Greift auch sein zweiter Trainerwechsel nicht, wird es eng für den Sportdirektor.

4. Wolfsburg ein gutes Omen? Fünfter Spieltag, Werder trifft auf den VfL - und ist noch ohne Sieg. Das gab es schon in der vergangenen Saison. Die Bremer beendeten vor einem Jahr ihre Negativserie von vier Pleiten am Stück und gewannen mit 2:1 gegen die Wölfe.

5. Die Tore-Garantie: In den vergangenen zwölf Spielen zwischen Werder und dem VfL fielen bis auf eine Ausnahme (1:1) mindestens drei Treffer. Die Hanseaten gewannen von diesen Duellen vier, Wolfsburg sieben. Bisher läuft der Angriff beider Teams allerdings noch nicht auf Hochtouren. Die beiden Clubs erzielten erst zwei Treffer in der laufenden Bundesliga-Saison.

Thomas Delaney erzielte beim 1:1 gegen Hertha BSC das erste Bremer Saisontor.

6. Die Fehlenden: Bei Werder fallen Stürmer Max Kruse (Schlüsselbeinbruch), Kapitän Zlatko Junuzovivc (Achillessehnenreizung) und Niklas Moisander (Trainingsrückstand) aus. Bei Wolfsburg fehlen Mario Gomez (Bänderanriss im Sprunggelenk), John Anthony Brooks (Sehnenanriss im Oberschenkel) und Jeffrey Bruma (Aufbautraining).

7. Startelf-Debüt: Neu-Stürmer Ishak Belfodil steht vor seinem ersten Einsatz von Beginn an. Der 25-Jährige könnte für den verletzten Kruse in der Spitze neben Fin Bartels auflaufen. Außerdem rückt dadurch Nachwuchs-Stürmer Johannes Eggestein sehr wahrscheinlich wieder in den 18er-Kader.

8. Wolfsburger Vereinsrekord: Seit 20 Jahren spielt der VfL in der Ersten Liga. Einen Vereinsrekord erzielten die Wölfe ausgerechnet gegen den Nord-Konkurrenten: Gegen keinen anderen Bundesligisten schoss der Werksclub mehr Tore (73).

9. Bremer Elfmeterseuche: Der Club von der Weser verwandelte nur zwei von sechs Elfmetern gegen Wolfsburg. Jetzt fehlt auch noch Strafstoß-Experte Kruse, der zu den wenigen Spielern zählt, denen es gelang, zehn Elfmeter in Folge zu verwandeln.

10. Auswärts ein gefühltes Heimspiel: Trotz der englischen Woche kann Werder auf die Unterstützung von über 2.500 Fans bauen, die ihr Team am Dienstagabend (20.30 Uhr) in der Volkswagen Arena zum ersten Saisonsieg anfeuern werden.

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