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Thomas Delaney und Werder Bremen nahmen einen Punkt aus Wolfsburg mit.

Bremer warten weiter auf ersten Sieg

Liveticker: Schluss! Werder holt einen Punkt in Wolfsburg

Wolfsburg - Werder Bremen muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Beim VfL Wolfsburg hieß es am Ende 1:1. Lest den Spielverlauf bei uns im Liveticker nach.

VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen 1:1 (1:0)

VfL Wolfsburg: 1 Casteels - 3 Verhaegh, 31 Knoche, 17 Uduokhai, 13 Gerhardt - 4 Camacho (70. 23 Guilavogui), 27 Arnold - 10 Malli, 11 Didavi (88. 2 William), 7 Ntep (78. 9 Ntep) - 14 Origi

SV Werder Bremen: 1 Pavlenka – 4 Bauer, 13 Veljkovic, 3 Caldirola – 23 Gebre Selassie, 5 Augustinsson – 35 M. Eggestein (46. 44 Bargfrede) – 8 Gondorf (46. 29 Belfodil), 6 Delaney – 7 Kainz, 22 Bartels (90. 15 Hajrovic)

Tore: 1:0 (28.) Origi, 1:1 (56.) Bartels

Fünfter Spieltag und Werder trifft auf den VfL - ist dabei noch ohne Sieg. Das gab es bereits in der vergangenen Saison. Da beendeten die Bremer durch einen 2:1-Sieg ihre Negativserie von vier Pleiten am Stück gegen die Wölfe. Ob es wieder gelingt? Der Club von der Weser muss auf ihren Top-Stürmer Max Kruse (Schlüsselbeinbruch) verzichten. „Der Verlust von Max Kruse ist groß, aber der Teamspirit ist groß. Jetzt müssen andere einspringen“, forderte Offensivmann Florian Kainz.

Der Österreicher nimmt aber auch sich selbst in die Pflicht. „Ich muss den nächsten Schritt gehen. Habe zuletzt gute Leistungen gezeigt, muss mich nun dafür belohnen.“ Gegen Wolfsburg bekommt er die nächste Gelegenheit dazu, sofern Alexander Nouri wieder die gleiche Elf ins Rennen schickt, wie bei der 1:2-Pleite gegen Schalke 04. Wen der Coach für Kruse stürmen lässt, wollte er noch nicht verraten. „Wir haben mit Ishak Belfodil gesprochen, er ist eine Option für die Startelf. Haben aber auch andere Optionen.“ Eine Einsatzgarantie für den Neu-Stürmer klingt anders.

Allzu viele Alternativen hat der Trainer aber nicht. Nachwuchsstürmer Johannes Eggestein ist ein Kandidat für die Rolle an der Seite von Fin Bartels. Für den 19-Jährigen wäre es das Startelf-Debüt in der Bundesliga. Wer am Ende neben Bartels in der Doppelspitze auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Beim VfL Wolfsburg wird es ohnehin nicht einfach. Ex-Bremer und aktueller VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe hat am Montag zum zweiten Mal den Trainer entlassen und präsentierte schon gleich den neuen Cheftrainer, Martin Schmidt. „Ich kann an zwei Tagen nicht an jeder Schraube drehen, aber wichtig ist, dass wir als geschlossenes Team auf dem Platz stehen“, so der 50-Jährige vor dem Duell gegen Werder.

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