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Florian Kohfeldt will im Weserstadion weiter ungeschlagen bleiben.

Schon vor dem Anstoß wird es emotional

Vier gute Gründe für ein Fußball-Fest

Bremen - Sportlich mag die Luft etwas raus sein, doch Werders letztes Heimspiel der Saison gegen Bayer Leverkusen könnte trotzdem ein herzergreifendes Fußball-Fest werden. Und dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Zlatko Junuzovic

Der Kapitän wird nach sechseinhalb Jahren bei Werder direkt vor der Partie offiziell vom Club verabschiedet. Es wird nicht nur Blumen und Geschenke geben, sondern auch „ein paar nette Worte“. So hat es Sportchef Frank Baumann angekündigt. 

Wahrscheinlich wird ein hochemotionaler Film über die Anzeigetafel flimmern. Da ist die eine oder andere Träne garantiert – und zwar nicht nur beim 30-jährigen Österreicher, sondern auch bei einigen Fans.

Klassenerhalt

Der Verbleib in der Liga war zwar schon vor einer Woche perfekt, doch Sebastian Langkamp erinnert explizit noch einmal an den Bremer Kraftakt der vergangenen Wochen. „Als ich hier am 1. Februar zum ersten Mal trainiert habe, da war die Stimmung eine ganz andere“, sagt der Wintereinkauf aus Berlin: „Wir können alle froh und stolz sein, den Klassenerhalt so früh geschafft zu haben.“ Der Werder-Profi hätte nichts dagegen, wenn das stimmungsmäßig noch entsprechend gewürdigt würde. Angeblich planen die Fans in der Ostkurve eine große Choreografie, der Inhalt ist allerdings noch nicht bekannt.

Heimserie

Seit Ende Oktober ist Florian Kohfeldt Werder-Coach – und seitdem haben die Bremer kein Heimspiel mehr verloren. Inklusive DFB-Pokal ist Werder seit zwölf Partien im Weserstadion ungeschlagen. Gegen Leverkusen soll die Serie veredelt werden. „Das würde mich besonders für die Fans freuen“, sagt Kohfeldt und erklärt: „Für jeden Fan ist es doch das Schönste zu wissen, man kommt in sein Stadion und hier ist es für die anderen schwer, etwas zu holen. Das werde ich der Mannschaft auch noch einmal kurz mitteilen.“

Gegner Leverkusen

„Es wird ein richtig super Fußballspiel“, legt sich Kohfeldt schon mal fest und verweist dabei auch auf den starken Gegner: „Leverkusen ist sehr spielstark. Gegen die musst du voll da sein, und die Jungs werden voll da sein. Denn mit solchen Mannschaften wollen wir uns messen und zeigen, dass wir gewinnen können.“ Als Blaupause für die Bremer dient dabei das vergangene Heimspiel gegen Dortmund (1:1) – wie Leverkusen ein Kandidat für die Champions League.

Zwischenzeitlich war es gegen den mit etlichen Stars besetzten BVB ein offener Schlagabtausch gewesen. So darf es aus Werder-Sicht ruhig wieder sein. Und Kohfeldt hätte sicher nichts dagegen, erstmals seit seiner Vertragsverlängerung Anfang April ein Spiel zu gewinnen. Seitdem gab es nämlich für sein Team nur zwei Unentschieden (Leipzig, Dortmund) und zwei Niederlagen (Hannover und Stuttgart).

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