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Lars Stindl trifft zum 17 Mal auf Werder Bremen.

Star in Zahlen

Lars Stindl: Ehrlicher Spätstarter trifft auf Lieblingsgegner

Gladbach – Von Kevin Sommer und Saskia Gras. Wenn es ums Toreschießen geht, ist Werder Bremen definitiv sein Lieblingsgegner: Lars Stindl. Verbessert der Gladbacher am Sonntag seinen persönlichen Bestwert? Der Star in Zahlen.

3 Millionen Euro hatte Borussia Mönchengladbach 2015 an Hannover 96 für den Offensivmann überwiesen – ein echtes Schnäppchen. Aktuell hat sich der Marktwert des 29-Jährigen verfünffacht. Auf 15 Millionen Euro schätzt „transfermarkt.de“ seinen Marktwert. Das ist der Top-Wert im Kader der „Fohlen“.

5. Gelbe Karte in der Saison 2012/13: Stindl sieht im Spiel gegen Bayern München zum fünften Mal Gelb. Das Kuriose: Die Datenbank der DFL zählte nur vier. Stindl berichtigte diesen Fehler selbst, meldete sich und wurde für das nächste Spiel gesperrt. „Ich wusste direkt in München, dass es die fünfte Gelbe Karte war. Warum sollen wir da etwas verheimlichen? Für mich ist das kein großer Akt“, sagte Stindl. Ein echter Sportsmann!

7 Treffer erzielte Stindl bisher gegen den SV Werder. Das ist persönlicher Bestwert. Gegen keinen anderen Club traf der Angreifer öfter.

15 Mal spielte Stindl bisher gegen die Bremer. Nur gegen Borussia Dortmund stand er häufiger auf dem Platz (16). In den sieben Duellen gegen Werder gewann er sieben Mal, verlor fünf Mal, drei Spiele endeten unentschieden.

28 Jahre alt war Stindl schon, als Jogi Löw den Offensivmann erstmals für die A-Nationalmannschaft nominierte. Gleich in seinem ersten Spiel (1:1 gegen Dänemark) legte Stindl einen Treffer vor. Den Confed-Cup im Sommer gewann er mit Deutschland, erzielte im Finale den entscheidenden 1:0-Siegtreffer gegen Chile. Außerdem wurde er Torschützenkönig (drei Tore) des Turniers.

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