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Ante Rebic zählt in der laufenden Saison zu den besten Torjägern der Frankfurter.

Star in Zahlen

Ante Rebic: Zwischen Genie und Wahnsinn

Frankfurt - Er hat einen ganz besonderen Bezug zu Trainer Niko Kovac und zählt zu den besten Torschützen bei Eintracht Frankfurt: Ante Rebic. Der Star in Zahlen vor dem Spiel gegen Werder Bremen.

1 Mal hat Rebic nach einem Fußballspiel geweint: 2017 nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Borussia Dortmund (1:2). „Normalerweise zeige ich keine Emotionen auf dem Platz. Nur wenn ich sauer bin", sagte der 24-Jährige der „Bild". „Aber in Berlin, das war wirklich hart.“

3 – Schon zum dritten Mal ist Niko Kovac Trainer von Ante Rebic: In der kroatischen U21, in der A-Nationalmannschaft und nun bei Eintracht Frankfurt. Kovac gilt als eine Art Ziehvater des Enfant Terrible. „Manchmal hat er Sachen gemacht, die waren der Wahnsinn. Aber dann hat er mich auch in den Wahnsinn getrieben", sagt Kovac, der den manchmal ziemlich faulen Stürmer durch eine harte Schule gehen lässt: „Ich muss ihn ab und an piksen.“

5 Clubs in den letzten 5 Jahren: Rebic ist nach seinem Abschied aus Kroatien bisher nicht sesshaft geworden. Im Sommer 2013 wechselte er von RNK Split zum AC Florenz. Ein Jahr später ging es per Leihe zu RB Leipzig, 2016 für ein halbes Jahr zu Hellas Verona und dann nach Frankfurt. Dort spielt er nun immerhin die zweite Saison in Folge – nachdem die SGE-Verantwortlichen den damaligen Leihspieler nach der vergangenen Saison zunächst wieder an Florenz zurückgegeben hatten.

7 Treffer hat der bullige, aber dribbelstarke Linksaußen in dieser Saison in 25 Pflichtspielen für die Eintracht erzielt. Damit liegt er hinter Sebastien Haller (12) auf Rang zwei der mannschaftsinternen Torjägerliste. Rebic muss man immer im Auge haben!

14 Länderspiele hat der Kroate bisher bestritten, darunter drei Einwechslungen als 20-Jähriger bei der WM 2014. Insgesamt spielte er in Brasilien 44 Minuten. Negativer Höhepunkt bei seinem 20-Minuten-Einsatz gegen Mexiko (1:3): eine Rote Karte, als er mit offener Sohle aufs Schienbein des Mexikaners Carlos Pena draufhielt.

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