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Thomas Delaney war „Mr. Zweikampf“ bei Werder Bremen im Spiel gegen Eintracht Frankfurt.

Werder-Sieg gegen Frankfurt

Einzelkritik: Delaney duelliert sich ohne Ende

Bremen - Mit 2:1 hat Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt gewonnen und dabei mit harter Arbeit überzeugt. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Besser kann ein Torwart nicht sein. Einfach überragend, wie er die hundertprozentigen Chancen von Wolf (4.), Russ (37.) und Jovic (56.) vereitelte. Auch ansonsten extrem cool. Note 1

Theodor Gebre Selassie: Clever, wie der Tscheche in der Schlussphase den unangenehmen Boateng abkochte. Sein Ballverlust hatte zwar den Ausgleich eingeleitet, aber das war ihm im gegnerischen Strafraum passiert. Insgesamt war es eine ordentliche Leistung – mit einer tollen Rettungstat vor dem einschussbereiten Rebic (22.). Note 2,5

Milos Veljkovic: Nach Verletzungspause zurück in der Startelf und vor der Pause richtig stark, sowohl im Zweikampf als auch mit langen Bällen. Dann mit ein, zwei Stellungsfehlern, doch der Serbe steckte das sehr gut weg. Note 2,5

Niklas Moisander: Er ist und bleibt der Ruhepol im Bremer Spiel. Gute, weil überlegte Spieleröffnung. Dazu eine hervorragende Zweikampfquote (81,3 Prozent). Opferte sich quasi für das Team. Musste bei einem Konter foulen – dafür gab es Gelb, und weil es seine fünfte Verwarnung in dieser Saison war, fehlt Moisander am Freitag in Hannover. Note 2

Ludwig Augustinsson (bis 25.): Das war nicht der Tag des Schweden. Hatte erst Probleme auf der linken Abwehrseite, dann im hinteren Oberschenkel. Musste deshalb frühzeitig raus. Note -

Philipp Bargfrede: Schlimmer Abspielfehler zu Beginn, der aber folgenlos blieb. Der Sechser ließ sich zunächst bei Frankfurter Ballbesitz in die Abwehr fallen. Später rückte er wieder weiter vor. Brauchte ein bisschen, um den gewohnten Zugriff zu finden. Note 3

Fotostrecke: Eigentor entscheidet Oster-Spiel

Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt
Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt © dpa
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Maximilian Eggestein: Klar, kein anderer Spieler auf dem Platz lief so viel wie er – 12,5 Kilometer. Aber auch er hatte seine Probleme, den Frankfurtern nahe genug zu kommen. Auch nicht so spielstark wie sonst, aber dafür blieb er bissig – gerne auch gegen Boateng. Note 3

Thomas Delaney: Mr. Zweikampf – gleich 28 Mal duellierte sich der Däne mit einem Frankfurter. So hart arbeitete kein anderer Spieler. Die Erfolgsquote war mit 60 Prozent zwar nicht überragend, aber in den wichtigen Momenten war er da. Auch in der Offensive: Das 1:0 bereitete Delaney stark vor. Note 2,5

Ishak Belfodil (bis 75.): Der Plan ging auf, der bullige Belfodil passte bestens zu den aggressiven Hessen. Erarbeitete sich richtig gute Chancen, ließ diese aber ungenutzt. Nach der Pause baute der Algerier etwas ab. Note 3

Zlatko Junuzovic (bis 89.): Ein Tor und ein halbes – der Kapitän war der Matchwinner, vielleicht ein etwas glücklicher. Sein Schuss zum 1:0 (28.) war zwar sehr beherzt, aber eben auch leicht abgefälscht. Und seine Hereingabe köpfte Abraham ins eigene Tor (79.). Junuzovic war sehr ballsicher und schonte sich und seine Gegner nicht. Note 1,5

Max Kruse: Stark, wie er Delaney vor dem 1:0 auf die Reise schickte. Von diesen Szenen hatte Kruse diesmal aber nicht so viele wie sonst, dafür gab es den einen oder anderen üblen Fehlpass. Hatte etwas Probleme, sich durchzusetzen, gewann nur 15 Prozent seiner Zweikämpfe. Trotzdem als Denker und Lenker im Mittelfeld sehr wichtig. Note 3,5

Marco Friedl (ab 25.): Kam für den verletzten Augustinsson und hatte ohne Aufwärmen leichte Startschwierigkeiten. Auch beim Gegentor sah der Linksverteidiger nicht ganz glücklich aus. Doch dazwischen und danach machte es der erst 20-Jährige sehr ordentlich. Note 3,5

Aron Johannsson (ab 75.): Kam für Belfodil, um das Angriffsspiel noch mal zu beleben. Nach dem 2:1 dann als sichere Anspielstation sehr wichtig. Note -

Sebastian Langkamp (89.): Der lange Innenverteidiger brachte den knappen Vorsprung mit über die Zeit. Note -

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