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Werder bejubelt das wichtige 1:1 von Max Kruse noch vor der Pause.

Werder gegen HSV

Liveticker: Derbysieg! Das Weserstadion bebt

Bremen - Werder Bremen gewinnt das 106. Nordderby gegen den Hamburger SV im heimischen Weserstadion. In unserem Liveticker könnt ihr die komplette Partie noch mal Revue passieren lassen.

SV Werder Bremen - Hamburger SV 2:1

SV Werder Bremen: 42 Wiedwald - 13 Veljkovic, 26 Sane, 18 Moisander - 23 Gebre Selassie, 2. S. Garcia (73. 4 Bauer) - 35 M. Eggestein - 27 Grillitsch (63. 7 Kainz), 16 Junuzovic - 22 Bartels, 10 Kruse (90. 44 Bargfrede)

Hamburger SV: 31 Mathenia - 2 Diekmeier, 28 Jung, 13 Mavraj, 22 Ostrzolek - 24 G. Sakai, 12 Walace - 14 Hunt, 8 Holtby (83. 15 Waldschmidt), 17 Kostic (83. 18 Jatta) - 11 Gregoritsch (63. 10 Lasogga)

Tore: 0:1 (6.) Gregoritsch, 1:1 (41.) Kruse, 2:1 (75.) Kainz

Es ist das traditionsreichste Derby der Ligageschichte, keine Teams standen sich so häufig gegenüber wie Hamburg und Werder Bremen. Für HSV-Sportchef Jens Todt ist das 106. Nordduell aber alles andere als die Partie des Jahres. „Das Spiel des Jahres ist das Spiel, in dem wir den Klassenerhalt sicher machen. Egal, wo und gegen wen“, sagte der Ex-Nationalspieler dem SID vor dem Auftritt im Bremer Weserstadion.

20 Punkte haben beide Mannschaften in Rückrunde gesammelt, doch die Abstiegsangst schwirrt sowohl an der Weser als auch an der Elbe noch durch die Köpfe aller Beteiligten. Allerdings: Bei einem Heimsieg läge der SV Werder (Elfter) mit 39 Zählern sechs Punkte vor den Hamburgern (13.), die Rettung wäre zum Greifen nah. So sieht es auch Todt, der drei Jahre das Werder-Trikot trug: „Man wird 38 bis 41 Punkte brauchen“, glaubt der 47-Jährige.

Aber selbst nach einem Erfolg im Nordduell will man sich in Bremen keinesfalls entspannt zurücklehnen. „Jede kleine Überheblichkeit kann schnell gefährlich werden“, meinte Marco Bode, Aufsichtsrats-Boss des SV Werder. Der Vize-Weltmeister von 2002 sieht die sportlichen Fortschritte unter dem neuen Trainer Alexander Nouri. Bode verbietet aber den Blick auf die obere Tabellenhälfte: „Auch wenn das möglicherweise nicht sexy ist: ‚Unser Ziel ist der Klassenerhalt.‘" Sein früherer Teamkollege Todt denkt genauso. „Wir wollen nur am Ende der Saison die Arme hochreißen können“, sagte der HSV-Sportchef.

kso/sid

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