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Bobby Wood ist aktuell bester Scorer des Hamburger SV.

Star in Zahlen

Bobby Wood: Strandjunge liebt Star Wars

Hamburg - Als Kind war Bobby Wood auf seiner Heimat Hawaii Lichtjahre von der Fußballwelt entfernt. Namen wie Zinedine Zidane oder David Beckham waren ihm kein Begriff. Jetzt ist er selbst ein Star. Im Nordderby gegen Werder Bremen ist der Stürmer wegen einer Verletzung fraglich. Dabei ruhen auf ihm die Hoffnungen des HSV.

1,5 Millionen Euro verdient Wood laut „Bild“ beim HSV im Jahr. Das bedeutet im Vereinsdurchschnitt einen Mittelfeldplatz. Also nicht sonderlich viel für einen Spieler mit diesem Torinstinkt. Bei den „Rothosen“ zählt Wood schließlich zu den wichtigsten Spielern. Mit fünf Treffern und zwei Assists ist er aktuell Hamburgs bester Scorer.

7 Teile der Filmreihe Star Wars gibt es bisher, Wood liebt sie alle. Er bezeichnet sich selbst als großer Fan und sei verrückt nach den kultigen Science-Fiction-Filmen.

8 Jahre spielte er für seinen Jugendverein 1860 München, nachdem er mit 14 Jahren aus den USA nach München gekommen war. In München begann er seine Profikarriere, schaffte den Sprung in die Zweite Bundesliga. Über Erzgebirge Aue und Union Berlin wechselte er 2016 ins Fußball-Oberhaus zum HSV.

10-Dollar-Schuhe vom Discounter, Schienbeinschoner bis zu den Knöcheln und statt Stutzen ganz normale Socken, die viel zu kurz waren. Mit dieser Ausrüstung ging Wood zu seinem ersten Fußball-Training. „Ich war ein Neuling, sah lächerlich aus und hatte überhaupt keine Ahnung, was ich da eigentlich mache“, sagte der Stürmer dem Internetportal „The Players Tribune“. Eigentlich mochte Wood eher Football als Fußball.

25 Länderspiele hat der 24-Jährige schon auf dem Buckel. Sein Debüt feierte er mit 20 Jahren beim 4:3-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina. Es reichte allerdings nur für einen Kurzeinsatz.

2002 hat der Angreifer seine erste WM im Fernsehen verfolgt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er keine Ahnung, wer überhaupt Zinedine Zidane oder David Beckham waren. „Als ich neun war, musste mir die Mutter eines Kumpels erklären, was eine Weltmeisterschaft ist. Es war wohl das erste Mal, dass ich Fußball im TV sah“, erzählte Wood mal. „Für mich hätte Zidane auch ein Tennisspieler sein können. Und David Beckham? Wer? Ich weiß, es klingt verrückt, aber ich war eben ein Strandjunge, der in all das irgendwie hineingeworfen wurde.“

100.000 Euro kostete die Mercedes G-Klasse, die er ausgerechnet nach der 0:8-Blamage beim FC Bayern am 25. Februar zu Schrott fuhr. Wood blieb unverletzt, sein „Bobby Car“ musste mit Blechschäden per Abschlepper in die Werkstatt. „Ein absolut gebrauchter Tag. Erst die Niederlage, dann der Unfall. Zum Glück ist niemandem etwas passiert“, sagte der 24-Jährige.

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