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Florian Kohfeldt trifft mit Werder am Samstag auf Hertha BSC.

Vor dem Hertha-Spiel

Kohfeldt: „Wir müssen jetzt zupacken“

Bremen - Die Leistungen waren zuletzt ansprechend, und trotzdem hat Werder aus den bisherigen zwei Rückrundenspielen erst einen Punkt geholt.

Will die Mannschaft aus dem Tabellenkeller, muss möglichst schnell mehr kommen. „Wir müssen jetzt zupacken“, fordert Trainer Florian Kohfeldt vor dem Heimspiel gegen den Tabellen-Elfter Hertha BSC (Samstag, 18.30 Uhr). „Jetzt sind wir an dem Punkt, wo wir gewinnen müssen und wollen - und es auch können“, betonte der Coach.

Genau das ist eine wichtige Erkenntnis aus den letzten Duellen: Werder hat Möglichkeiten. Hatte sie beim 1:1 gegen Hoffenheim und hatte sie auch beim 2:4 gegen Bayern München. „Wir haben gezeigt, dass wir immer die Möglichkeit haben, ein Spiel zu gewinnen“, sagte Kohfeldt. Das Duell gegen Hertha wollte der 35-Jährige zwar nicht als Endspiel bezeichnen, er weiß aber auch, dass sich seine Mannschaft bei schon vier Punkten Rückstand aufs rettende Ufer keinen Ausrutscher vor eigenem Publikum erlauben darf. „Bis Mai haben wir nur noch wichtige Spiele“, sagte Kohfeldt, „und ich habe das Gefühl, dass das auch bei den Jungs angekommen ist.“

Moisander: „Ergebnisse müssen jetzt stimmen“

Einer dieser „Jungs“ heißt Niklas Moisander. Werders finnischer Abwehrspieler saß während der Pressekonferenz vor dem Hertha-Spiel direkt neben seinem Trainer auf dem Podium und unterstrich im Grunde dessen Einschätzungen: „Zwei gute Spiele, aber nur ein Punkt. Jetzt müssen nicht mehr nur die Leistungen, sondern auch die Ergebnisse stimmen.“ Moisander versicherte, dass die Mannschaft weiterhin großes Vertrauen in die eigene Stärke habe. Nach den vier Gegentreffern gegen die Bayern sieht es der 32-Jährige nun als seine persönliche Aufgabe, gegen Berlin kein Gegentor zu kassieren.

Kohfeldt dürfte das gerne gehört haben, aber der Trainer weiß, dass es gegen Hertha alles andere als einfach wird für sein Team. „Die Berliner haben sehr enge Abstände im Mittelfeld, spielen diszipliniert. Es wird eine Aufgabe, sich da durchzuspielen“, betonte er. Was Werder Mut machen dürfte: Bisher hat Hertha erst zwei Auswärtsspiele gewonnen. Die Bremer werden am Samstagabend alles daran setzen, dass es dabei bleibt.

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