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Ishak Belfodil (l.) könnte gegen Mainz 05 erstmals in die Werder-Startelf von Florian Kohfeldt rücken.

So könnte Werder gegen Mainz spielen

Gute Startelf-Chancen für Belfodil

Bremen - Erst 4:0, dann 1:0 – die Weste von Florian Kohfeldt ist im Weserstadion noch schön weiß. Und dabei hat der Werder-Coach immer ordentlich auf Attacke gesetzt.

So soll es auch am Samstag gegen Mainz (15.30 Uhr) sein. Aber wer ersetzt Fin Bartels (Achillessehnenriss)? In Leverkusen durfte sich Florian Kainz probieren und enttäuschte. Diesmal könnte Ishak Belfodil eine Chance bekommen. Kohfeldt hat ihn bei der Pressekonferenz jedenfalls ordentlich gelobt.

„Ishak hat sehr große Qualitäten im Tempo-Dribbling, er ist sehr kopfballstark. Und seine Physis ist eine große Waffe für uns“, sagte Kohfeldt über Belfodil. Allerdings hat er ihn in seinen sechs Spielen als Chefcoach noch nie in die Startelf beordert. Das könnte sich nun ändern, um die Mainzer Abwehr auch in der Luft mehr zu beschäftigen.

Rückkehr zur Viererkette ohne Sane wahrscheinlich

Neben Kainz kommt auch Izet Hajrovic grundsätzlich als Alternative infrage. Doch der 26-Jährige ist fast schon zu sehr Außenstürmer. In Kohfeldts extrem flexibler Spielweise mit vielen Positionswechseln passt Hajrovic nicht so richtig rein.

Ansonsten dürfte es eigentlich keine Überraschungen geben. Jiri Pavlenka steht natürlich im Tor – und wird wie in den Heimspielen zuvor eine Viererkette vor sich haben. Das bedeutet, dass Lamine Sane, der Mann für die Dreierkette, wieder auf die Bank muss. Der Senegalese hat in Leverkusen nicht nur beim 0:1 gepatzt, sondern auch ansonsten nicht gut gespielt. Das Abwehrzentrum werden Milos Veljkovic und Niklas Moisander besetzen, auf den Außen Theodor Gebre Selassie und Ludwig Augustinsson verteidigen.

Bargfrede und Junuzovic zurück - Kein Platz für Käuper

Da Philipp Bargfrede seine leichten muskulären Probleme überwunden hat, kehrt er auf die Sechs zurück und komplettiert das bewährte Mittelfeld-Trio, zu dem auch Thomas Delaney und Maximilian Eggestein gehören. Für Ole Käuper ist da nach seinem Bundesliga-Debüt kein Platz mehr. Der U23-Spieler hatte in Leverkusen von diversen Ausfällen profitiert.

Im Sturm ist natürlich Max Kruse gesetzt. Er hat in den letzten beiden Heimspielen vier der fünf Tore erzielt. Auf ihn kommt es am Samstag ganz besonders an. Aber auch auf Kapitän Zlatko Junuzovic, der in Leverkusen aufgrund von Wadenproblemen zunächst noch auf der Bank gesessen hatte. Jetzt soll er von Beginn an für ein gutes Umschaltspiel sorgen und dabei Kruse und auch Belfodil in Szene setzen.

Wer auf der Bank sitzen könnte, ist noch völlig offen. Bis auf Bartels sind alle fit, auch die zuletzt länger pausierenden Luca Caldirola und Aron Johannsson. Kohfeldt hat die Qual der Wahl. Vielleicht auch deshalb gibt Werder den 18er-Kader für das Mainz-Spiel nicht bekannt.

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