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Jiri Pavlenka rettete Werder Bremen mit einer starken Reaktion gegen Timo Werner einen Punkt gegen RB Leipzig.

Werder 1:1 gegen RB Leipzig

Einzelkritik: Teufelskerl Pavlenka - Teilzeit-Tempomacher Rashica

Bremen - Werder Bremen zeigte gegen RB Leipzig insgesamt eine gute Leistung, auch wenn es am Ende nur einen Punkt gab. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Was für ein Teufelskerl! Als Werner alleine auf ihn zustürmte, fühlten sich die Bremer schon als Verlierer, doch Pavlenka fuhr eiskalt seinen linken Fuß aus (85.). Beim Gegentor machtlos – und davor und danach einfach souverän. Note 1

Theodor Gebre Selassie: Sehr präsent und zweikampfstark auf der rechten Seite. Der Tscheche machte defensiv einen richtig guten Job, dazu immer mal wieder auch mit Zug nach vorne. Note 2

Milos Veljkovic: War da, wenn er in der Abwehr gebraucht wurde. Solide Partie ohne große Auffälligkeiten – weder negativ noch positiv. Note 3

Philipp Bargfrede: Diesmal kein Sechser, sondern Mittelmann in der Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Und das machte Bargfrede lange Zeit ganz stark. Erkannte früh, wenn Gefahr drohte und bannte sie sofort – bis Lookman durchstach und das 1:1 erzielte (50.). Nach einer Stunde kehrte er auf seine Sechser-Position zurück. Note 2,5

Niklas Moisander: Der Finne ist sooo wichtig für Werder – hinten sowieso und jetzt auch noch vorne. Machte mit seinem zweiten Saisontor das 1:0 (28.). Es hätte sogar noch besser kommen können, Moisander verpasste nur ganz knapp das 2:1 (85.). Note 1,5

Marco Friedl: Begann etwas zurückhaltend auf der linken Seite, hatte auch defensiv zunächst leichte Probleme. Doch die Bayern-Leihgabe steigerte sich, wurde souveräner. Hellwach nach Werners Hereingabe, als Forsberg herangerauscht kam (48.). Schlug auch einige gute Flanken. Note 3

Maximilian Eggestein (bis 90.): Wieder extrem viel unterwegs und auch sehr robust in den Zweikämpfen. Beim 1:1 dann aber nicht aufmerksam genug (50.). Bekam zunehmend Probleme mit dem flinken Forsberg. Note 3,5

Fotostrecke: Lookman kontert Moisander - 1:1

Werder Bremen gegen RB Leipzig
Werder Bremen gegen RB Leipzig © nordphoto
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Thomas Delaney: War im linken Mittelfeld sofort auf Betriebstemperatur und auffälligster Bremer in der Anfangsphase – mit guten Zweikämpfen und feinen Pässen. Das Niveau konnte der Däne aber nicht halten. Wegen seiner fünften Gelben Karte nächste Woche in Stuttgart gesperrt. Note 3

Zlatko Junuzovic (bis 79.): Nach Rückenproblemen in Hannover zurück in der Startelf – und der Kapitän rechtfertigte das Vertrauen. Kämpferisch stark, spielerisch auch gut, sein Freistoß verpasste nur knapp das Ziel (6.). Nach dem Wechsel nicht mehr so auffällig. Note 3

Milot Rashica (bis 61.): Die Überraschung in der Startelf! Und der Kosovare machte auf der linken Seite ordentlich Tempo. Indirekt am 1:0 beteiligt. Hätte aus seinen guten Möglichkeiten für sich und die Kollegen aber mehr machen können, traf da gerne mal nicht die beste Entscheidung. Tauchte nach dem Wechsel ziemlich unter. Note 3,5

Max Kruse: Erst war er nicht so auffällig, aber dann! Was für eine Bewegung vor seinem Lattenkracher, den Moisander zum 1:0 nutzte. Das gab ihm Auftrieb, Kruse übernahm nach 30 Minuten das Kommando. Nach dem Leipziger Ausgleich hätte er zwei Mal die Führung zurückholen können, war im Abschluss aber zu harmlos (57./58.). Note 2,5

Ishak Belfodil (ab 61.): Übernahm Rashicas Posten auf der linken Seite, ihn zog es aber viel mehr in die Mitte. Wieder sehr einsatzfreudig, erkämpfte sich noch zwei richtig gute Chancen, da fehlte ihm aber das Quäntchen Glück. Note -

Jerome Gondorf (79.): Comeback nach seiner Blinddarmoperation – und sofort mit einem Torschuss, der allerdings daneben ging.

Florian Kainz (ab 90.): Konnte keine Akzente mehr setzen. Note -

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