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Max Kruse ist gegen den SC Freiburg im Kader, das bestätigte Trainer Florian Kohfeldt nach dem Abschlusstraining am Dienstagnachmittag.

Kruse nur auf der Bank

Mögliche Aufstellung: Werders „Mainzer“ müssen es richten

Bremen - Ja, der Rückblick auf das Bundesligaspiel gegen Mainz tut immer noch weh. Aber vor dem späten Ausgleich der Gäste gab es am Samstag eben auch die souveräne 2:0-Führung des SV Werder.

Und die wirkt sich auch auf das Pokalspiel am Mittwoch gegen den SC Freiburg aus: Coach Florian Kohfeldt wird wohl derselben Startelf vertrauen, die so stark gegen Mainz begonnen hatte und dann ohne Philipp Bargfrede nur noch 2:2 spielte. Dafür gibt es diesmal auf der Bank einen besonderen Trumpf: Max Kruse.

Vieles hängt von Bargfrede ab. Als Sechser ist er unter Kohfeldt nicht zu ersetzen. Wegen eines Schlags auf den Oberschenkel musste der Torschütze zum 1:0 nach gut einer Stunde vorzeitig vom Platz. Er selbst sagte am Montag, es sei alles wieder okay und trainierte auch mit der Mannschaft. Aber wie lange reicht die Kraft diesmal? Seine ewigen Knieprobleme erfordern ein dosiertes Training, das wirkt sich auf die Fitness aus.

Kohfeldt schließt Rotation aus

Die Ausdauer dürfte ohnehin ein großes Thema werden im vierten Spiel innerhalb von zwölf Tagen. Kohfeldt betonte stets, die Regenerationszeit würde ausreichen. Eine Rotation schloss er deshalb aus. Allerdings: Ihm fehlen schlichtweg auch die Alternativen – gerade für die Mittelfeldrenner Bargfrede, Thomas Delaney und Maximilian Eggestein. Er könnte Izet Hajrovic für Florian Kainz bringen, aber wirklich aufgedrängt hat sich der Bosnier zuletzt auch nicht. Und Ishak Belfodil hat sich durch sein Tor und seinen guten Auftritt gegen Mainz weiteres Vertrauen verdient.

Hinten in der Viererkette dürfte auf der rechten Seite wieder Robert Bauer zum Zuge kommen, damit Theodor Gebre Selassie eine Position nach vorne rücken kann. Im Abwehrzentrum sind Milos Veljkovic und Niklas Moisander ebenso gesetzt wie auf der linken Seite Ludwig Augustinsson.

Caldirola fehlt verletzungsbedingt

In den Kader berief Kohfeldt übrigens einen Spieler mehr als die erlaubten 18. Darunter auch Max Kruse, der gegen Mainz noch wegen muskulärer Probleme gefehlt hatte. Er soll dem Vernehmen nach nicht der Spieler sein, der noch aus dem Kader gestrichen werden muss. Da wird es wohl eher Johannes Eggestein treffen. Luca Caldirola kommt dafür nicht infrage, er fehlt ohnehin verletzungsbedingt.

Der Kader: Pavlenka, Drobny - Veljkovic, Moisander, Sane, Gebre Selassie, Bauer, Augustinsson, M. Eggestein, Delaney, Bargfrede, Gondorf, Käuper, Kainz, Hajrovic, Kruse, Johannsson, Belfodil, J. Eggstein.

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