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Werder-Coach Florian Kohfeldt im Spiel gegen den SC Freiburg.

Stimmen zum Spiel

Kohfeldt: „Ich hätte mich auch aufgeregt"

Vor 38.000 Zuschauern gewinnt Werder Bremen im heimischen Weserstadion das Achtelfinale im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): „Ich denke, dass es ein durchaus verdienter Sieg war. Wir hatten immer Zugriff auf das Spiel, deshalb habe ich mir nie große Sorgen gemacht. Der Sieg lässt uns ein bisschen leichter in die Winterpause gehen, wir wissen aber, dass wir in der Rückserie noch eine Menge Arbeit vor uns haben.

Ich kann den Ärger des Kollegen beim Tor zum 3:1 verstehen. Ich hätte mich auch aufgeregt“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Auswärts können wir anscheinend nicht länger als fünf Minuten 0:0 spielen, das ist eine Katastrophe. Für die Entscheidung beim dritten Bremer Tor braucht man eigentlich keinen Videobeweis, aber daran lag unsere Niederlage nicht. Wir waren selbst schuld.“

Nils Petersen (Freiburger Torschütze): „Ich war gerade beim Schiedsrichter und habe mich entschuldigt, dass ich auf dem Platz sehr emotional war. Ein paar Minuten nach dem Spiel wird man doch etwas ruhiger, da sind die Emotionen etwas weg. Es gab ein ganz klassisches Handshake. Er hat sich für seinen Fehler entschuldigt, ich für die Reaktion der Mannschaft, die aber auch verständlich ist. Ein Fehler eines Schiedsrichters ist menschlich, auch wenn er in dem Moment sehr viel Geld kostet und spielentscheidend ist. Aber da mache ich ihm keinen Vorwurf, so etwas psssiert im Fußball.“

Jerome Gondorf (zweifacher Bremer Vorbereiter): „Ich kann nachvollziehen, dass die Freiburger sich aufregen. Ich stand im Abseits – was soll ich drumherum reden? Es tut mir leid für die Freiburger, aber für uns war die Entscheidung gut. Ich weiß auch nicht, welche Köpfe sich Gedanken über den Videobeweis gemacht haben, aber wenn du den in der Bundesliga einsetzt, kannst du ihn auch im Pokal nutzen. Nach dem 3:2-Anschlusstreffer war nochmal Brisanz drin, aber wir haben gezeigt, dass wir so ein Spiel dann doch über die Zeit bringen können und Mainz vielleicht nur ein Einzelfall war.“

Florian Kainz (Schütze des Bremer 2:0): „Das war ein wichtiger Sieg, um positiv in die Winterpause zu gehen. Dafür mussten wir aber wirklich alles reinhauen. Unser Sieg war verdient, vielleicht am Ende ein bisschen glücklich. Prinzipiell war unsere Leistung okay.“

Milos Veljkovic (Werder-Verteidiger): „Es war nach dem Mainz-Spiel sehr wichtig für uns, etwas gutzumachen – die Chance haben wir genutzt. Ich bin glücklich, dass wir weitergekommen sind – für den Kopf ist das sehr wichtig.“

Werder Bremen gegen SC Freiburg

Werder Bremen gegen SC Freiburg.
Werder Bremen gegen SC Freiburg. © Gumz
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Werder Bremen gegen SC Freiburg. © nordphoto
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Frank Baumann (Werder-Sportchef):

„Heute fühlt sich das sehr gut an. Das haben wir uns auch verdient, auch wenn es zwischenzeitlich noch mal eng wurde. Die Mannschaft ist dran geblieben und hat sich das heute nicht mehr nehmen lassen.“

„Über das Tor kann man definitv diskutieren. Da kann man geteilter Meinung sein. Insofern haben wir da schon ein bisschen Glück gehabt, dass die Abseitsposition von Jerome nicht als aktiv gewertet wurde. Trotzdem ein verdienter Sieg.“

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