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Guido Burgstaller traf für Schalke bisher vier Mal in zehn Spielen.

Vor dem Spiel gegen Werder – Der Star in Zahlen

Guido Burgstaller: Mit der Kraft aus dem Melissensaft

Bremen/Gelsenkirchen – Schalkes neuer Torjäger ist ein echter Spätstarter. Vom Reservisten entwickelte sich der 27-jährige Österreicher zum „Burgknaller“. Sein Geheimrezept: Melissensaft.

1,5 Millionen Euro hat Burgstaller den kriselnden FC Schalke 04 im Winter gekostet. Ein absolutes Schnäppchen. Denn schon...

4 Mal hat Burgstaller in der Bundesliga getroffen, drei Mal war es das wichtige 1:0, in allen Spielen hat Schalke gewonnen. Außerdem erzielte er zwei wichtige Tore in der Europa League, insgesamt also sechs Pflichtspieltore für Schalke. Die „Bild“ bezeichnete ihn als „Burgknaller“. Sein Wundermittel für den Erfolg: Selbst gemachter Melissensaft aus dem elterlichen Garten, den er sich regelmäßig aus seiner Kärntner Heimat mitbringen lässt.

4,5 Stunden hat Burgstaller durchhalten müssen, bis er sein größtes Tattoo auf dem Arm hatte. Danach hat er sich gesagt: „Es reicht, und damit ist's auch gut.“ Kein Wunder, seine beiden Arme sind ja auch schon vollkommen voll...

10 Länderspiele hat Spätzünder Burgstaller absolviert. Am 24. März stand er beim 2:0 gegen Moldawien in der WM-Quali zum ersten und einzigen Mal in der Startelf – ziemlich spät für einen 27-Jährigen.

14 Tore in 16 Spielen hat Burgstaller in der Hinrunde für Zweitligist 1. FC Nürnberg erzielt. Im Bundesliga-Unterhaus ist er mit seinen Toren immer noch Zweiter in der Torjägerliste - hinter Simon Terodde (Stuttgart, 17 Tore) und gleichauf mit Stefan Kutschke (Dresden).

33,8 Prozent der Stimmen erhielt der Torjäger bei der Fan-Wahl zum Nürnberger Spieler der Saison 14/15. Damit gewann Burgstaller das Voting, dabei war er zu deisem Zetpunkt gerade mal ein halbes Jahr im Verein.

213 Tage stand Burgstaller für Cardiff City in der zweiten englischen Liga unter Vertrag, dort kam er nur auf drei Einsätze. Coach Ole Gunnar Solskjaer, der ihn von Rapid Wien auf die Insel gelockt hatte, wurde entlassen und Burgstaller zur U23 abgeschoben. Nach einem halben Jahr flüchtete der Österreicher nach Nürnberg.
han/fmi

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