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Ishak Belfodil erzielte gegen Hoffenheim sein erstes Tor für Werder Bremen.

1:0 im DFB-Pokal gegen 1899 Hoffenheim

Liveticker: Schluss! Werder kämpft sich in die nächste Runde!

Bremen - Mittwochabend, Flutlicht, Pokal! Werder kämpft in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen 1899 Hoffenheim um den Einzug ins Achtelfinale. Verfolgt das Spiel bei uns im Liveticker.

SV Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim 1:0 (1:0)

SV Werder Bremen: 1 Pavlenka – Bauer, 13 Veljkovic, 18 Moisander, 20 U. Garcia – 44 Bargfrede (63. 35 M. Eggestein), 6 Delaney (82. 7 Kainz) – 23 Gebre Selassie, 16 Junuzovic, 5 Augustinsson – 29 Belfodil (60. 10 Kruse)

TSG 1899 Hoffenheim: 36 Kobel – 25 Akpoguma, 22 Vogt, 21 Hübner – 7 Rupp (70. 30 Ochs), 17 Zuber (59. 16 Schulz) – 11 Grillitsch, 10 Demirbay – 37 Hack (46. 3 Kaderabek), 19 Uth, 27 Kramaric

Tor: 1:0 (31.) Belfodil

Der Wettbewerb sei „aus Tradition eine Verpflichtung für uns“, sagte Werder-Trainer Alexander Nouri vor dem DFB-Pokalspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Seit 1988 sind die Bremer in 35 Pokal-Heimspielen ungeschlagen. Werder könnte Hoffenheim also mit breiter Brust empfangen, doch Sportchef Frank Baumann sieht in der großen Historie keinen Vorteil. „Wir sind der klare Außenseiter“, sagte der 41 Jahre alte Ex-Nationalspieler: „Wenn man sich die Bundesliga-Tabelle anschaut, ist Hoffenheim deutlich vor uns.“

Trotzdem hoffen die Grün-Weißen natürlich auf den Einzug ins Achtelfinale.  „Im Pokal gibt es ja immer Überraschungen. wir wollen die Überzeugung und das Selbstvertrauen zurückbekommen“, so Baumann. Die Hoffnungen, dass es endlich wieder mit einem Sieg klappt, ruhen dabei wieder auf Max Kruse. Beim 0:0 gegen den Tabellenletzten 1. FC Köln feiert der Stürmer sein Comeback nach einem Schlüsselbeinbruch. Aber noch ist die Verletzungsgefahr bei Kruse zu groß. Es wäre also ein Risiko, ihn von Beginn an zu bringen.

Man darf aber gespannt sein, ob er schon in der Startelf steht und Werder dieses Risiko eingeht, oder Ishak Belfodil, der zuletzt enttäuschte, erste Wahl in der Sturmspitze ist. Fakt ist, dass die Bremer endlich mal wieder ein Tor erzielen müssen. Dann kommt auch das Selbstvertrauen zurück. Seit 394. Minuten wartet der Club an der Weser nun schon auf ein Tor. Im Pokal-Wettbewerb ist ja bekanntlich alles möglich. Warum sollte Werder also nicht im eigenen Wohnzimmer eine Runde weiter kommen?

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