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Zum Saisonauftakt standen sich Werder und die TSG Hoffenheim bereits gegenüber. Die Bremer verloren unglücklilch mit 0:1.

Zweite Runde im DFB-Pokal

Reißt Werders Mega-Pokal-Heimserie? Die Fakten zum Spiel

Bremen - Seit 1988 ist Werder im DFB-Pokal zu Hause ungeschlagen. Das soll auch nach dem Spiel am Mittwoch gegen 1899 Hoffenheim so bleiben. Die wichtigsten Infos.

1. Offene Rechnung: Zum Saisonauftakt verlor Werder kurz vor Schluss durch einen unglücklichen Gegentreffer mit 0:1 gegen die TSG Hoffenheim. Dabei sah es lange Zeit nach einem torlosen Remis aus, was aus Bremer Sicht verdient gewesen wäre. Mit den Sinsheimern hat Werder also noch eine Rechnung offen.

2. Werders Mega-Heimserie im DFB-Pokal: Die letzte Pokal-Niederlage im Weserstadion liegt schon sehr, sehr lange zurück - bis zum 13. April 1988. Werder verlor im Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt mit 0:1. Es folgten 35 Heimsiege. Das bisher letzte DFB-Pokal-Spiel im eigenen Wohnzimmer gewann Werder mit 1:0 gegen den 1. FC Köln. 

3. Schwächste Offensive: In der Liga steht es gar nicht gut um das Team an der Weser: Tabellen-Vorletzter mit nur fünf Zählern. Dazu das schwächste Offensivteam mit gerade mal drei erzielten Toren nach neun Spieltagen - gleichauf mit Schlusslicht Köln. Hoffenheim hingegen zählt mit 16 Treffern zu den vier besten Offensivmannschaften. 

4. Hoffnungen ruhen auf Kruse: Gegen Köln feierte er sein Comeback nach seinem Schlüsselbeinbruch. Gegen die Kraichgauer könnte er wieder für mehr Spektakel in der Offensive sorgen. Ein Frage bleibt aber noch zu klären: Steht er schon in der Startelf? Eher nicht, erklärte Frank Baumann. Aber vielleicht reicht es zumindest schon für eine Halbzeit. Mit Kruse klappt's vielleicht auch wieder mit dem Toreschießen.

5. Die Fehlenden: Fin Bartels fehlt aufgrund der Rotsperre nach dem Aussetzer im Erstrundenspiel 2016 beim Drittligisten Sportfreunde Lotte (1:2). Bei Hoffenheim fehlen Ermin Bicakcic (Kreuzbandzerrung), Serge Gnabry (muskuläre Probleme), Adam Szalai (Trainingsrückstand), Havard Nordtveit (Knieprobleme) und Sandro Wagner (Adduktorenprobleme), der in den vergangenen vier Spielen gegen Werder viermal einnetzte.

Alexander Nouri und Julian Nagelsmann absolvierten gemeinsam den Fußball-Lehrer-Lehrgang des DFB.

6. Nicht ausverkauft: Für Kurzentschlossene gibt es noch viele Tickets für das Flutlichtspiel zu erwerben. Bis Dienstagnachmittag waren erst 31.000 Karten verkauft. Die Tageskassen sind am Mittwoch geöffnet.

7. Werder kann Pokal: Werder weiß, wie man die Hoffenheimer im Pokal besiegt. Im Viertelfinale 2009/10 musste Werder im Heimspiel gegen die TSG ran und zog nach einem 2:1-Erfolg durch die Treffer von Naldo und Hugo Almeida ins Halbfinale ein.

8. Die gemeinsame Ausbildung: Werder-Coach Nouri und Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann kannten sich schon vor ihrer Bundesliga-Zeit. Die beiden absolvierten in der Hennes-Weisweiler-Akademie in Hennef gemeinsam den Fußball-Lehrer-Lehrgang des DFB, schlossen im März 2016 ab.

9. TSG-Negativ-Serie: Die letzten drei Duelle im DFB-Pokal gegen einen Bundesligisten haben die Sinsheimer allesamt verloren. Die Negativ-Serie darf aus Werder-Sicht natürlich gerne weiterhin bestehen bleiben.

10. Die Ex-Spieler: Serge Gnabry und Florian Grillitsch spielten vergangene Saison noch für die Hanseaten. Dann wechselten die beiden Mittelfeldspieler nach Hoffenheim. Auch Sandro Wagner hat eine grün-weiße Vergangenheit: der Stürmer spielte von 2010 bis 2012 für Werder. Das ganz große Wiedersehen fällt aber aus - Gnabry und Wagner sind verletzungsbedingt nicht mit nach Bremen gereist

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