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Serge Gnabry (r.) könnte wieder in die Startelf rücken, Thomas Delaney hat seinen Platz im Mittelfeld sicher.

Kette schafft Platz für Gnabry

Die Aufstellung: So könnte Werder gegen 1899 Hoffenheim spielen

Bremen - Im letzten Heimspiel der Saison muss Werder-Trainer Alexander Nouri umstellen. So sieht unsere vermutete Startelf für das Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim aus.

Tschüss, Dreierkette! Werder-Coach Alexander Nouri bleibt am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim wohl nichts anderes übrig, als in der Abwehr auf eine Viererkette umzustellen. Und das könnte ausgerechnet einem Offensivspieler helfen: Serge Gnabry.

Aber der Reihe nach: Wegen der Gelbsperre von Niklas Moisander fehlt für die bewährte Dreierkette schlichtweg ein dritter Innenverteidiger neben Lamine Sane und Milos Veljkovic. Für Luca Caldirola ist bekanntlich die Saison verletzungsbedingt schon länger beendet. Robert Bauer, Theodor Gebre Selassie oder Santiago Garcia in die Dreierkette zu versetzen, wäre möglich, aber ziemlich riskant.

Nouri verzichtet wohl wieder auf Eggestein

Also zurück zur Viererkette, wie es in den einzelnen Spielen auch immer mal wieder gemacht wird. Sane und Veljkovic bilden die Innen-, Bauer und Gebre Selassie die Außenverteidigung. Davor zwei Sechser: Thomas Delaney und Florian Grillitsch. Maximilian Eggestein würde dort auch ganz gut hinpassen, doch auf ihn verzichtete Nouri schon in Köln. Damit fehlte allerdings ein Ruhepol vor der Abwehr, der seine Position konsequenter hält als Delaney. Der Däne mischt gerne auf dem ganzen Spielfeld mit und öffnet damit schon mal unnötig das Zentrum.

Vor den beiden Sechsern dürfte Zlatko Junuzovic eine Art Spielmacher geben – flankiert von zwei Angreifern auf den Außenbahnen. Genau dort ist nun Platz für Gnabry, der es in den vergangenen vier Spielen nach seiner Genesung nicht in die Startelf geschafft hatte. Der andere Part ist für den formstarken Fin Bartels reserviert – genauso wie das Sturmzentrum für Max Kruse.

PS: Für abergläubische Trainer wäre eigentlich ein Einsatz von Philipp Bargfrede als Sechser eine absolute Pflicht. Der 28-Jährige hat schließlich drei seiner vier Bundesliga-Tore gegen Hoffenheim erzielt.

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