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Florian Kohfeldt wird gegen den VfB Stuttgart in der Abwehr wohl wieder auf eine Viererkette setzen.

So könnte Werder gegen Stuttgart spielen

Zurück zur Viererkette mit dem 4:0 im Hinterkopf

Bremen - Dreier-, Vierer-, Fünferkette – welches Schmuckstück darf es diesmal für die Werder-Abwehr sein? Der neue Coach Florian Kohfeldt hat da so einige Varianten in seinem Taktik-Kästchen.

Wahrscheinlich wird er am Samstag gegen den VfB Stuttgart die Viererkette rausholen, mit der wurde schließlich vor zwei Wochen im Weserstadion Hannover 96 mit 4:0 bezwungen. Aber Kohfeldt ist auch immer für eine Überraschung gut.

Siehe Leipzig: Dort bot er eine Dreierkette auf, die RBL-Coach Ralph Hasenhüttl vor dem Spiel noch zu einer Fünferkette gemacht hatte. Doch dann waren die beiden Außenverteidiger doch eher Mittelfeldspieler. Kohfeldts Plan wäre fast aufgegangen, Werder verlor unglücklich 0:2.

Junuzovic wieder auf die linke Außenbahn

Trotzdem ist eine Rückkehr zur Viererkette sehr wahrscheinlich. Schließlich steht auch Zlatko Junuzovic wieder zur Verfügung. Einen Tag vor der Leipzig-Partie hatte sich der Kapitän wegen muskulärer Probleme überraschend abgemeldet. Seit Dienstag ist er wieder voll im Training. Und Kohfeldt hat angekündigt, dass ein fitter Junuzovic in der Startelf stehen wird.

Im System mit einer Dreierkette wäre allerdings kein Platz für den 30-Jährigen, denn im Zentrum ist das Trio Philipp Bargfrede, Maximilian Eggestein und Thomas Delaney einfach gesetzt. Bei einer Viererkette rücken die beiden Außenverteidiger zurück, dadurch wird ein Platz im Mittelfeld frei: für Junuzovic. Der Österreicher dürfte wie schon gegen Hannover auf der linken Außenbahn beginnen.

Veljkovic hat gegenüber Sane die Nase vorn

Für ihn müsste Lamine Sane aus der Startelf weichen. „Lamine hat ein bestimmtes Profil als Innenverteidiger, das ich sehr gut finde“, sagt Kohfeldt. Für die Dreierkette mit drei Innenverteidigern hat er Sane fest eingeplant, in der Viererkette mit nur zwei Innenverteidigern hat dagegen Milos Veljkovic die Nase vorne. „Er hat das in den letzten Wochen sehr gut gemacht“, lobt Kohfeldt den jungen Serben.

Ansonsten bleibt wohl alles wie gehabt. Jiri Pavlenka wird im Tor stehen, Niklas Moisander den Abwehrchef geben sowie Theodor Gebre Selassie und Ludwig Augustinsson auf den Außenpositionen verteidigen. Im Angriff sind Max Kruse und Fin Bartels gesetzt, wenngleich sich Bartels sicher häufiger ins rechte Mittelfeld zurückfallen lassen wird. Sicher ist das alles nicht. Kohfeldt gilt nicht umsonst als Taktikfuchs. Allerdings hat er auch gesagt, dass Stuttgart ähnlich wie Hannover agiert.

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