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Die Werder-Spieler feiern ihren Keeper Frank Rost.

Wistorie

12. Juni 1999: Elfer-Held Rost macht Werder zum Pokalsieger

Werder gewinnt als krasser Außenseiter das DFB-Pokalfinale gegen Bayern München. Im dramatischen Elfmeterschießen wird Torwart Frank Rost zum Pokalheld.

Nur wenige Wochen nach dem gesicherten Klassenerhalt steht Werder unter der Leitung des neuen Trainers Thomas Schaaf im Pokalendspiel von Berlin. Der Gegner: der FC Bayern, Meister und Champions League-Finalist.

Obwohl die Rollen klar verteilt zu sein scheinen, starten die Grün-Weißen frech. Bereits in der 4. Minute trifft Juri Maximov zur 1:0-Führung - das erste Ausrufezeichen. Werder fightet leidenschaftlich und hält mit allen Mitteln dagegen. Den Münchnern gelingt in der regulären Spielzeit lediglich nur der 1:1-Ausgleich durch Jancker (45.).

Die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu

In der Verlängerung fliegt der Ex-Bremer Mario Basler mit Ampelkarte vom Platz. Ohne weitere Tore geht es ins Elfmeterschießen. Dort hat Stefan Effenberg als letzter Bayern-Schütze den Matchball auf dem Fuß, nachdem Jens Todt auf Bremer Seite vergeben hatte. Doch “Effe” verzieht über die Latte - weiter 4:4 nach zehn Schützen.

Dann spitzen sich Ereignisse dramatisch zu Gunsten Werders zu. Zunächst verwandelt Frank Rost eiskalt im Torhüter-Duell gegen Oliver Kahn, ehe der Werder-Torwart den anschließenden Elfmeter von Lothar Matthäus parieren kann. Danach gibt es kein Halten mehr: Alle Spieler stürmen vom Mittelkreis auf ihren Pokal-Helden zu und begraben ihn in einer riesigen Menschentraube unter sich. Werder hat geschafft und sichert sich zum vierten Mal den DFB-Pokal.

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