Torwart Pascal Zuberbühler (re., Leverkusen) gegen Fabian Ernst (Bremen).
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Leverkusen-Torwart Pascal Zuberbühler räumt Fabian Ernst von Werder Bremen ab.

Wistorie

14. Oktober 2000: Spektakuläres Finish bringt Werder einen Punkt

In einer dramatischen Schlussphase kann Werder Bremen eine Niederlage gegen Bayer Leverkusen verhindern und einen nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt abstauben.

Als Michael Ballack in der 81. Minute per Foulelfmeter das 3:1 für Bayer Leverkusen erzielt, scheint sich die Niederlage für Werder Bremen nicht mehr abwenden zu lassen. Zuvor hatte Bayer-Stürmer Oliver Neuville zweimal (20./55.) für die „Werkself“ getroffen, Frank Baumann auf Seiten der Bremer auf 1:2 (70.) verkürzt.

Doch die Schlussphase im Weserstadion sollte trotz des Zwei-Tore-Vorsprungs dramatisch werden. Zunächst bekommen die Grün-Weißen nach strafbarem Handspiel von Bernd Schneider im Sechzehner einen Elfmeter – die Chance zum Anschluss. Andreas Herzog vergibt (88.) allerdings. Doch die folgende Ecke bringt tatsächlich noch das 2:3. Marco Bode ist per Kopf zur Stelle.

Mehr grün-weiße Erinnerungen an Werder Bremen in der Wistorie.

In der 90. Minute gibt es wieder Aufregung vor dem Tor der Leverkusener. Deren Torwart Pascal Zuberbühler räumt Fabian Ernst rüde ab und kassiert dafür die Rote Karte. Zudem bekommt Werder Bremen den zweiten Elfmeter. Da Bayer-Trainer Christoph Daum schon dreimal gewechselt hat, stellt sich Verteidiger Boris Zivkovic ins Tor der Gäste. Beim folgenden Elfmeter lässt sich Ailton davon nicht verunsichern und verwandelt zum 3:3-Ausgleich. Dank des spektakulären Finishs rettet Werder Bremen ein glückliches Unentschieden gegen Leverkusen.

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