Wynton Rufer jubelt. Das Wunder von der Weser war perfekt.
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Jubel bei Wynton Rufer! Werder Bremen hat am 8. Dezember 1993 gegen den RSC Anderlecht ein Wunder von der Weser geschafft.

Wistorie

8. Dezember 1993: Wunder von der Weser! Werders sensationelle Aufholjagd in nur 24 Minuten

In der Champions League liegt Werder Bremen gegen den RSC Anderlecht bis Mitte der zweiten Halbzeit aussichtslos mit 0:3 zurück, als eine denkwürdige Aufholjagd beginnt. Es wird ein „Wunder von der Weser“.

Lange deutet nichts auf eine spektakuläre Wende hin. Vielmehr bekommt Werder Bremen in der Champions League über eine Stunde eine kostenlose Lehrstunde vom RSC Anderlecht erteilt. Dieser führt durch Tore von Philippe Albert (16.) und Danny Boffin (18./33.) bereits zur Pause mit 3:0.

Viele der 32.000 Zuschauern verlassen zu diesem Zeitpunkt bei nasskaltem Wetter das Weserstadion. Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen: Sie verpassen im zweiten Abschnitt das größte Comeback der grün-weißen Vereinshistorie.

Drittes Wunder von der Weser dank Rufer-Doppelpack

Den Anfang macht Wynton Rufer mit dem 1:3-Anschlusstreffer (66.). Das 2:3 durch Rune Bratseth (72.) bringt endgültig die Hoffnung zurück, dass an diesem Abend etwas außergewöhnliches passieren kann. In der 80. Minute schafft Werder Bremen durch Bernd Hobsch den 3:3-Ausgleichstreffer.

Doch damit will sich die Mannschaft von Otto Rehhagel nicht zufrieden geben. Und so erzielt Marco Bode nur drei Minuten später sensationell die 4:3-Führung. Den grandiosen Schlusspunkt zum 5:3-Endstand gegen den RSC Anderlecht setzt Wynton Rufer in der 89. Minute. So schafft Werder mit fünf Toren innerhalb von nur 24 Minuten das dritte „Wunder von der Weser“.

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